Maschinen- und Anlagenbau trotzt widrigen Bedingungen mit Auftragszuwächsen
Die Maschinen- und Anlagenbauindustrie vermeldet erfreuliche Nachrichten von der Hannover Messe: Im Februar verzeichnete die Branche ein unerwartetes Plus bei den Auftragseingängen. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stiegen die Bestellungen preisbereinigt um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Besonders beeindruckend sind die Zuwächse bei den Inlandsaufträgen, die um satte elf Prozent zulegten. Auch Kunden aus dem Nicht-Euro-Raum und der Eurozone trugen jeweils mit neun Prozent und vier Prozent positiv zu den Zahlen bei. Dies folgt auf ein schwaches Jahr 2024 und einem Rückgang zu Jahresbeginn, als die Branche im Januar ein Minus von zwei Prozent verkraften musste.
Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des VDMA, kommentierte die Situation als "besonders erfreulich", wenngleich Investitionen in neue Maschinen noch zu selten getätigt würden. Der positive Trend im Februar sei teilweise auf Einzelgroßaufträge und Nachbestellungen zurückzuführen, da die weltweiten Lagerbestände abnehmen.
Betrachtet man jedoch den stabileren Zeitraum von Dezember bis Februar, ist lediglich ein moderater Auftragsanstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

