Marktrückschläge: Technologieaktien unter Druck nach gemischtem Inflationsbericht
Die Aktienmärkte zeigten sich im Nachmittagshandel von einer eher gedämpften Seite, nachdem die anfänglichen Gewinne eingetrübt wurden und eine vorsichtige Anlegerstimmung das Geschehen prägte. Der unerwartet niedrige Inflationsbericht konnte die Zurückhaltung nicht ganz verdrängen. Bereits am Morgen hatten die Börsen zugelegt, nachdem der Produzentenpreisindex (PPI) für August von der Erwartung abwich und ein Rückgang um 0,1 % vermeldet wurde. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,3 % gerechnet. Dieser Rückgang könnte der US-Notenbank mehr Spielraum für eine mögliche Zinssenkung geben, um die Konjunktur anzukurbeln.
Nicht selten reagieren die Märkte übermäßig auf aktuelle Nachrichten, was erfahrenen Anlegern Chancen bietet, hochwertige Aktien günstig zu erwerben. Unter den betroffenen Unternehmen befindet sich Rapid7, dessen Aktienkurs aufgrund der Volatilität in der Vergangenheit häufiger stärkere Schwankungen zeigte. Der heutige Rückgang deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer das Ereignis als bedeutend, aber nicht als geschäftsentscheidend einschätzen.
Noch vor sechs Tagen hatte die Nachricht, dass Morgan Stanley das Kursziel für die Rapid7-Aktie von 28 auf 22 Dollar gesenkt hatte, zu einem Rückgang von 3,3 % geführt. Das Investmenthaus behielt dennoch die „equal weight“-Einstufung bei und spiegelte damit eine vorsichtigere Sichtweise auf den kurzfristigen Wert der Aktie wider. Ähnliche Abwärtsanpassungen des Kursziels von UBS Group, Canaccord Genuity Group, Susquehanna und Stifel Nicolaus zeigen eine weitergehende Zurückhaltung unter den Analysten.
Seit Jahresbeginn hat Rapid7 beeindruckende 50,5 % eingebüßt, und mit einem aktuellen Kurs von 19,49 Dollar liegt die Aktie 55,6 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 43,94 Dollar aus dem letzten Dezember. Ein Anleger, der vor fünf Jahren 1.000 Dollar in Rapid7 investiert hätte, würde heute mit lediglich 320,24 Dollar dastehen.
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