MANTRA reduziert Belegschaft nach herausforderndem Marktjahr

John Patrick Mullin, Gründer und CEO von MANTRA, hat eine umfassende Umstrukturierung des Unternehmens angekündigt. In einem Beitrag auf X bestätigte Mullin, dass das Unternehmen, das hinter der auf reale Vermögenswerte fokussierten Layer-1-Blockchain steht, Personal in mehreren Teams abbauen wird, um seine Kostenstruktur nach dem „herausforderndsten Jahr“ in der Firmengeschichte neu zu gestalten.
Die Entscheidung zur Reduzierung der Mitarbeiterzahl folgte auf monatelange interne Überlegungen und kam, nachdem Bemühungen zur Kostensenkung und Straffung der Abläufe nicht ausreichten, um den kurzfristigen Marktanforderungen gerecht zu werden. Laut der Ankündigung werden die Entlassungen Teams in der gesamten Organisation betreffen, darunter Geschäftsentwicklung, Marketing, Personalwesen und andere unterstützende Funktionen, die am stärksten betroffen sind.
Massive Entlassungen für ein „schlankeres“ MANTRA
Mullin erklärte, dass die Personalreduzierungen keine Reflexion der individuellen Leistung seien, während er die Betroffenen als talentierte Mitwirkende beschrieb, die beim Aufbau des Ökosystems geholfen haben. Der Geschäftsführer fügte hinzu, dass die Layer-1-Blockchain im Jahr 2024 und im ersten Quartal 2025 aggressiv expandiert habe, um schnell im Bereich der Tokenisierung realer Vermögenswerte zu skalieren, und dabei stark in ihre Blockchain-Infrastruktur, die Entwicklung des Ökosystems und Markteinführungsstrategien investiert habe.
Jedoch führten eine Kombination von Faktoren, wie der anhaltende Abschwung des Kryptomarktes, intensiver Wettbewerb und „unglückliche und unfaire“ Ereignisse im April 2025, dazu, dass das Unternehmen eine Kostenbasis hatte, die nicht mehr tragbar war. Infolgedessen kam das Management zu dem Schluss, dass tiefere Einschnitte notwendig seien, um die Liquidität zu erhalten und das Geschäft neu auszurichten.
Mullin sagte, die Umstrukturierung solle MANTRA in diesem Jahr deutlich „schlanker“ machen. Dies soll dem Unternehmen ermöglichen, Ressourcen auf eine engere Auswahl an hochpriorisierten Initiativen zu konzentrieren und dabei mit größerer Disziplin zu agieren.
„I take full accountability for these decisions and for the path that led us here. I know this is an incredibly challenging situation, particularly for those directly impacted, for their families, and for everyone at MANTRA. I’m especially sorry to those leaving us.“
OM-Token-Absturz
Die Probleme von MANTRA gehen auf den April 2025 zurück, als der native Token OM an einem einzigen Tag um fast 90% einbrach. Dieses Ereignis löste massive Liquidationen und Panik unter den Investoren aus. Als Reaktion darauf versprach Mullin, die 300 Millionen OM-Token des Teams zu verbrennen, um das Vertrauen wiederherzustellen.
Die Verbrennung wurde Ende April durchgeführt, wodurch das zirkulierende Angebot dauerhaft reduziert, die Staking-Verhältnisse gesenkt und versucht wurde, das Ökosystem zu stabilisieren, während es intensiver Prüfung wegen angeblicher Insideraktivitäten und Governance-Bedenken ausgesetzt war.

