Mafia: The Old Country – Verzeichnet über 800.000 Verkäufe in 4 Tagen
In der gnadenlosen Welt des organisierten Verbrechens gibt es eine Währung, die mehr zählt als jede andere: Erfolg. Und wenn man den ersten, ohrenbetäubenden Paukenschlag betrachtet, mit dem Mafia: The Old Country die Bühne betreten hat, dann hat Entwickler Hangar 13 gerade einen wahren Goldschatz gehoben. Die Omertà, das Gesetz des Schweigens, wurde gebrochen – allerdings nicht durch einen Verräter, sondern durch die knallharten, unbestechlichen Zahlen der Marktforschungs- und Analysefirma Sensor Tower. Diese enthüllen einen triumphalen Einstand, der in der heutigen, schnelllebigen Videospiellandschaft ein kraftvolles Statement setzt. Der Duft von Erfolg liegt schwerer in der Luft als der Rauch einer frisch abgefeuerten Tommy Gun.
Ein Siegeszug auf allen Fronten
Die Zahlen lügen nicht, und sie erzählen eine beeindruckende Geschichte: In den ersten vier Tagen nach seiner Veröffentlichung wurde Mafia: The Old Country sage und schreibe über 800.000 Mal verkauft. Ein fulminanter Start, der die kommerzielle Schlagkraft der altehrwürdigen IP eindrucksvoll untermauert. Besonders aufschlussreich ist dabei die Verteilung des Erfolgs. Mit einem dominanten Anteil von 48,67 Prozent entpuppt sich die PlayStation 5 als das bevorzugte Territorium für angehende Mafiosi. Dicht gefolgt von der PC-Version auf Steam mit 37,86 Prozent, während die Xbox Series X/S mit 13,47 Prozent einen respektablen, aber kleineren Teil des Kuchens für sich beansprucht. Sensor Tower sieht darin eine Bestätigung für Sonys strategische Ausrichtung auf story-fokussierte Einzelspieler-Erlebnisse, die auf der PlayStation einen fruchtbaren Nährboden und eine loyale Anhängerschaft finden.
Ein Triumph der Erzählung
Dieser frühe Erfolg ist weit mehr als nur eine positive Meldung in den Geschäftsbüchern von Publisher 2K. Er ist ein Leuchtfeuer für eine ganze Gattung von Spielen. In einer Ära, in der viele Studios dem nächsten großen Multiplayer-Hit hinterherjagen, ist dieser durchschlagende Erfolg ein klares Votum für das lineare, narrative Abenteuer mit kinoreifer Präsentation. Er beweist, dass eine meisterhaft erzählte Geschichte, fesselnde Charaktere und eine immersive Welt noch immer eine gewaltige Anziehungskraft besitzen. Die soliden Kritikerwertungen von 76 auf Metacritic und 77 auf OpenCritic untermauern diesen Eindruck und verleihen dem kommerziellen Erfolg das nötige kritische Gütesiegel.
Das Fundament für die Zukunft: Unreal Engine 5
Dass dieser cineastische Anspruch nicht von ungefähr kommt, liegt auch am technologischen Unterbau. Mafia: The Old Country ist das erste Spiel von Hangar 13, das auf die mächtige Unreal Engine 5 setzt. Ein Wechsel, den Studio President Nick Baynes und Game Director Alex Cox als essenziell für ihre Vision beschrieben. Es ging ihnen darum, die atemberaubende Schönheit Siziliens einzufangen und die schauspielerischen Leistungen durch die MetaHuman-Technologie auf ein neues Level zu heben. Die Qualität der Mimik, die Tiefe der Emotionen in den Gesichtern – all das war entscheidend, um die visuelle Schneide zu erreichen, die für ein Mafia-Spiel im Jahr 2025 unabdingbar ist. Der jetzige Erfolg rechtfertigt diesen technologischen Sprung und legt ein solides Fundament, auf dem nun mit dem bereits angekündigten Freifahrt-Modus weiter aufgebaut werden kann. Die Familie wächst, und ihre Zukunft scheint goldener denn je.


