Lichtblick in der Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich leicht auf
In der Eurozone zeichnet sich eine zaghafte Verbesserung der Wirtschaftsstimmung ab. Der Economic Sentiment Indicator (ESI), veröffentlicht von der Europäischen Kommission, verzeichnete im September einen leichten Anstieg um 0,2 Punkte, womit er nun bei 95,5 Punkten liegt. Diese Entwicklung übertraf die Erwartungen der Ökonomen, die von einem Wert von 95,2 Punkten ausgingen. Trotz dieser positiven Veränderung bleibt der ESI nach wie vor unter dem langfristigen Durchschnittswert von 100 Punkten.
Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Aufhellung kam aus dem Bereich des gestiegenen Verbrauchervertrauens, während der Bauwirtschaftssektor ebenfalls eine marginale Verbesserung erfuhr. Hingegen verschlechterte sich die Stimmung geringfügig bei Dienstleistern, in der Industrie sowie im Einzelhandel.
Betrachtet man die größten Volkswirtschaften der Europäischen Union, so verzeichneten die Niederlande und Deutschland einen Rückgang des ESI, wobei die Indikatoren um 0,7 bzw. 0,4 Punkte nachgaben. Spanien und Italien konnten hingegen Zuwächse von 3,0 bzw. 0,7 Punkten verbuchen und auch in Frankreich zeigte sich eine leichte Verbesserung um 0,3 Punkte.

