Liberale Neuausrichtung: Kubicki fordert pointierte Positionierung der FDP
Die FDP befindet sich derzeit in einer herausfordernden Phase, nach ihrer zweiten Abwahl aus dem Bundestag seit 2013. Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Partei, sieht klaren Handlungsbedarf in der strategischen Neuausrichtung, wie er in seinem neuen Buch 'Aufwind im Freien Fall. Eine liberale Kampfansage' darlegt. Kubicki erkennt an, dass die Partei während ihrer Regierungszeit in der Ampel-Koalition teilweise schmerzlich versagt hat, ihre Kernpositionen klar und prägnant zu vertreten.
Für die Freien Demokraten, die sich nun als außerparlamentarische Opposition (APO) neu formieren, ist eine Wiederbelebung und Zuspitzung ihrer liberalen Werte entscheidend. Kubicki ermutigt, die Sorgen vor möglichen populistischen Vorwürfen beiseitezulegen, um die wahre Botschaft der Liberalität mit aller Deutlichkeit an die Öffentlichkeit zu tragen.
Darüber hinaus unterstreicht Kubicki die Notwendigkeit, Wählersegmente zu erreichen, die bisher vernachlässigt wurden. Die FDP solle ihre Berührungsängste überwinden und gezielt auch jene Wähler ansprechen, die bisher nicht zum klassischen Unterstützerkreis gehörten. Eine erfrischende und mutige Neupositionierung könnte der FDP den notwendigen Aufwind für ihre politische Rückkehr geben.

