Leichte Preissteigerungen bei Brent und WTI trotz angekündigter US-Importzölle
Die Preise für Rohöl haben am Donnerstag einen moderaten Anstieg verzeichnet. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April handelte zu einem Preis von 72,82 US-Dollar, was einer Zunahme von 29 Cent im Vergleich zum vorherigen Tag entsprach. Parallel dazu erhöhte sich der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 30 Cent und erreichte somit 68,92 Dollar.
Obwohl die Preisschwankungen relativ gering ausfielen, blieb der Markt dennoch von der Ankündigung der USA unbeeindruckt, erstmals Importzölle auf Waren aus der Europäischen Union einzuführen. Präsident Donald Trump plant Zölle von 25 Prozent für eine Vielzahl von Importen aus der EU, darunter insbesondere Automobile. Die formelle Bekanntgabe dieser Maßnahmen wird in Kürze erwartet.
Solche Zölle könnten das Wirtschaftswachstum dämpfen und dadurch die Nachfrage nach Öl beeinträchtigen, doch bleiben Details zur Umsetzung der Zölle bislang spärlich. Ebenso wenig Einfluss auf die Ölpreise hatten die am Mittwoch veröffentlichten Daten zu den Rohöllagerbeständen, die einen unerwarteten Rückgang in der Vorwoche zeigten.

