Leica feiert Jubiläum mit Rekordergebnissen und neuen Plänen
Der traditionsreiche Kamerahersteller Leica hat sich in diesem Jahr gleich doppelt Grund zur Freude geschaffen: Einerseits werden hundert Jahre seit der Präsentation der ersten seriengefertigten Kleinbildkamera gefeiert, andererseits konnte das Unternehmen ein weiteres Rekordjahr verzeichnen. Die Feierlichkeiten gingen mit einer Ankündigung einher, die Pläne zur Einführung eines eigenen Smartphones für den europäischen Markt näher in den Fokus zu rücken. Zusätzlich soll die internationale Vertriebskette ausgebaut werden, um die globale Präsenz zu stärken.
Das Unternehmen plant, nach der Eröffnung eines Partner-Stores in Eriwan weitere Geschäfte in Taschkent und Almaty zu eröffnen. Diese strategische Expansion soll Leica verhelfen, in neue Märkte vorzudringen. Während die Smartphone-Strategie, einschließlich einer Leica-Optik für den europäischen Markt, bald konkrete Formen annehmen soll, findet sich die Technologie bereits in Xiaomi-Geräten wieder.
Das vergangene Geschäftsjahr brachte für die Leica Camera AG, mit einem Umsatz nahe 600 Millionen Euro, Höchststände. Die positive Entwicklung geht Hand in Hand mit neuen Geschäftsausweitungen wie der App Leica Lux und im Bereich der Laser-TV-Projektoren. Besonders die App, die Fotos à la Leica auf iPhones ermöglicht, übertraf die Erwartungen bei weitem. Ebenso zufriedenstellend verläuft das Geschäft mit dem Projektor Cine 1 und Cine Play 1, wobei diese Produkte im Premiumsegment positioniert sind.
Der Fotomarkt zeigt sich erholt mit zweistelligen Wachstumsraten, was bei Leica-Modellen wie der Q-Reihe bemerkbar wird. Neben dem geschäftlichen Erfolg, unterstrich der englische Musiker Jamie Cullum bei den Jubiläumsfeierlichkeiten seine Leidenschaft für die Fotografie. Der krönende Abschluss der Festlichkeiten wird eine Auktion bieten, bei der eine seltene Leica 0-Serien-Kamera die Hauptattraktion darstellt.

