Leergut im Getränkemarkt wirtschaftlich steuern statt verlieren
Warum fehlende Transparenz bares Geld kostet und wie Schweizer Händler gegensteuern.
Zürich, 20.04.2026 (PresseBox) - Im Schweizer Getränkehandel ist Leergut weit mehr als ein Nebenprodukt. Kästen, Flaschen, Paletten und Mehrwegbehälter bilden einen eigenen Warenkreislauf mit echtem wirtschaftlichem Wert. Trotzdem wird genau dieser Bereich im Alltag oft unterschätzt. Während Vollgut sauber verbucht und gesteuert wird, laufen Leergutprozesse häufig parallel und deutlich weniger strukturiert.
Das Problem daran zeigt sich nicht sofort. Einzelne Differenzen fallen kaum auf. Erst über Wochen und Monate wird sichtbar, dass Bestände nicht stimmen, Umläufe nicht funktionieren und Kapital unnötig gebunden ist. Genau hier entsteht der sogenannte Leergut ROI, der in vielen Getränkemärkten ungenutzt bleibt.
Leergut ist ein Vermögenswert und kein Nebenprozess
Im Schweizer Markt, mit seinem ausgeprägten Mehrwegsystem, ist Leergut ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfung. Jeder Kasten und jede Palette hat einen konkreten Gegenwert. Gleichzeitig befinden sich diese Lademittel permanent im Umlauf zwischen Filiale, Kunde und Lieferant.
Die Herausforderung liegt darin, diesen Umlauf nachvollziehbar zu machen. In der Praxis fehlt häufig genau diese Transparenz. Leergut wird angenommen, weitergegeben oder zwischengelagert, ohne dass jede Bewegung sauber dokumentiert wird. Verantwortlichkeiten verschwimmen und Bestände entwickeln sich auseinander.
Das führt dazu, dass Unternehmen nicht mehr exakt wissen, wo sich ihre Lademittel befinden und wie hoch der tatsächliche Bestand ist.
Wo der ROI im Leergut wirklich entsteht
Der wirtschaftliche Effekt von Leergutmanagement wird oft falsch eingeschätzt. Es geht nicht primär um Einsparungen im Prozess, sondern um die Kontrolle über bestehende Werte.
Typische Verlustquellen sind:
- fehlende Rückläufe von Kunden oder Filialen
- nicht dokumentierte Umlagerungen
- beschädigte oder abgeschriebene Lademittel ohne Nachweis
Ein strukturierter Leergutprozess sorgt dafür, dass genau diese Verluste sichtbar und vermeidbar werden. Der ROI entsteht also durch reduzierte Schwundquoten, stabilere Umläufe und geringeren Bedarf an Ersatzbeschaffung.
Der entscheidende Hebel liegt im operativen Alltag
Viele Unternehmen versuchen, Leergutprobleme über Auswertungen oder nachgelagerte Kontrollen zu lösen. In der Realität liegt der Schlüssel jedoch im täglichen Handling.
Leergut muss genau dort erfasst werden, wo es bewegt wird. Bei der Rücknahme, bei der Umlagerung oder bei der Übergabe an Lieferanten. Sobald diese Erfassung nicht konsequent erfolgt, entstehen Lücken im System.
Hier kommt mobile Datenerfassung ins Spiel. Mit Geräten wie dem Datalogic Memor 12 lassen sich Leergutbewegungen direkt im laufenden Betrieb dokumentieren. Ohne zusätzliche Prozessschritte, ohne Zeitverlust. Der Mitarbeiter scannt den Kasten oder die Palette und die Bewegung ist sofort erfasst.
Daten werden erst durch Software wirtschaftlich nutzbar
Die Erfassung allein reicht jedoch nicht aus. Entscheidend ist, dass die Daten in einen funktionierenden Prozess überführt werden.
Die COSYS Behältermanagement Software sorgt dafür, dass jede erfasste Bewegung systemseitig verarbeitet wird. Leergutbestände werden zentral geführt, Umläufe nachvollziehbar und Differenzen sofort sichtbar.
Im COSYS WebDesk entsteht daraus ein vollständiges Bild:
- aktuelle Bestände pro Standort
- überfällige Rückläufe
- Bewegungen im Zeitverlauf
- Abweichungen und Auffälligkeiten
Schweizer Besonderheiten machen Transparenz noch wichtiger
Der Schweizer Getränkehandel ist stark durch Mehrwegsysteme und Pfandlogiken geprägt. Gleichzeitig sind Transportwege oft komplexer und Filialstrukturen dezentral organisiert.
Genau diese Faktoren erhöhen die Anforderungen an das Leergutmanagement. Ohne digitale Unterstützung ist es kaum möglich, den Überblick über Umläufe und Bestände zu behalten.
Ein strukturierter Ansatz sorgt hier nicht nur für mehr Kontrolle, sondern auch für eine bessere Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern. Klare Nachweise und saubere Buchungen reduzieren Abstimmungsaufwand und schaffen Vertrauen.
Lifecycle Management sichert den Betrieb
Ein oft unterschätzter Faktor ist die Verfügbarkeit der eingesetzten Geräte. Wenn mobile Erfassung nicht zuverlässig funktioniert, entstehen sofort Prozesslücken.
COSYS übernimmt daher auch das Lifecycle Management der eingesetzten MDE Geräte. Von der Bereitstellung über Updates bis hin zu Wartung und Austausch wird sichergestellt, dass Geräte wie der Memor 12 jederzeit einsatzbereit sind. Ergänzend sorgt das COSYS MDM für eine zentrale Verwaltung und einheitliche Konfiguration.
Das schafft die technische Grundlage für stabile Prozesse im Alltag.
Fazit
Leergut ist im Getränkemarkt kein Randthema, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Faktor. Der eigentliche ROI entsteht dort, wo Transparenz geschaffen und Verluste reduziert werden.
Die Kombination aus mobiler Datenerfassung mit dem Datalogic Memor 12 und der COSYS Software ermöglicht genau das. Leergutbewegungen werden lückenlos erfasst, Bestände transparent dargestellt und Prozesse aktiv gesteuert.
Für den Schweizer Getränkehandel bedeutet das vor allem eines: weniger Schwund, bessere Kontrolle und ein Warenkreislauf, der sich wirtschaftlich rechnet.
COSYS Tipp
Starten Sie beim Leergut. Kaum ein Bereich bietet im Getränkemarkt so schnell messbare Effekte bei gleichzeitig überschaubarem Implementierungsaufwand.
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