Kurswechsel im Gesundheitsministerium: CDU übernimmt Verantwortung
Nach intensiven Koalitionsverhandlungen ist es nun offiziell: Karl Lauterbach wird nicht länger Bundesgesundheitsminister bleiben. Der Posten geht gemäß dem Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD an die CDU über. Lauterbach, der seine Arbeit gerne fortgeführt hätte, zeigt sich dennoch optimistisch und wünscht seinem Nachfolger viel Glück und Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.
Die von Lauterbach mitentwickelten gesundheitspolitischen Vereinbarungen werden von ihm als solide bezeichnet. Sie sollen die Basis für eine verbesserte medizinische Versorgung bilden. Geplant sind eine effektive Patientensteuerung durch Hausärzte, eine Garantie auf zeitnahe Termine, Reformen im Notfallwesen sowie die Fortführung der Digitalisierung und der Krankenhausreform.
Obwohl Lauterbachs Amtszeit durch das Scheitern der Ampel-Koalition eingeschränkt war, zeigt er sich zuversichtlich, dass die neue Regierung die eingeleiteten Verbesserungen weiter vorantreiben wird. Ein Blick auf die anstehenden Aufgaben lässt die Hoffnung zu, dass der Übergang reibungslos vonstattengeht.

