Kupferpreis auf Höhenflug: Angebotssorgen und US-Wachstum als Preistreiber

Die Rallye der Kupferpreise setzt sich ungebremst fort, getrieben von Bedenken über ein knappes Angebot. Nach den Weihnachtsfeiertagen erreichte der Preis an der Londoner Rohstoffbörse am Montag ein Rekordhoch von 12.960 US-Dollar pro Tonne. Dies markiert einen Anstieg von 6,6 Prozent seit dem 24. Dezember und spiegelt die anhaltende Aufwärtsdynamik wider, die seit den Sommermonaten zu beobachten ist.
Im Dezember beschleunigte sich dieser Trend erheblich. Allein im letzten Monat verzeichnete Kupfer einen Wertzuwachs von über 15 Prozent, während der gesamte Preisaufschwung seit Jahresbeginn bei etwa 40 Prozent liegt. Marktbeobachter führen diesen Anstieg auf Produktionsausfälle einzelner Kupferminen zurück. Zusätzlich hat die US-Zollpolitik im Verlauf des Jahres einen erheblichen Einfluss auf die Verteuerung des Industriemetalls gehabt.
Ein weiterer Faktor, der am Markt für Aufsehen sorgt, ist das unerwartet starke Wachstum der US-Wirtschaft. Dies deutet auf eine gesteigerte Nachfrage nach Industriemetallen hin, zu denen auch Kupfer gehört.
Auch Silber hat in jüngster Zeit an den Rohstoffmärkten ein neues Rekordhoch erreicht. Beide Metalle sind essenziell für verschiedene Industriezweige wie die Elektrotechnik, den Maschinenbau und das Bauwesen.

