Kupfer: USA setzen auf Mountain States als Lösung gegen Mangelszenario
Die westlichen Mountain States der USA rücken in den Fokus der globalen Kupferstrategie. Angesichts eines drohenden Kupfermangels sind diese Region zur zentralen Drehscheibe für die Produktion des gefragten Industriemetalls avanciert. Hier werden sowohl Kupferexplorer als auch große Bergbauunternehmen von Montana bis Arizona aktiv, um Projekte voranzutreiben. Besonders im Rampenlicht steht Prismo Metals, das seine Anteile am Kupferprojekt Hot Breccia in Arizona von 75 % auf 95 % erhöht hat. Diese strategische Erweiterung wurde durch den Kauf einer Option für die restlichen 5 % ergänzt.
Laut CEO Alain Lambert ermöglicht diese Entwicklung endlich die erforderliche Flexibilität, um Bohrkampagnen zu finanzieren und strategische Partnerships einzugehen. Die Symbiose aus steigendem Kupferbedarf und limitiertem Angebot sorgt für einen dynamischen Markt, der die Tonne Kupfer auf der London Metal Exchange mit etwa 13.000 USD bewertet. Im Gegensatz zu Edelmetallen wird Kupfer primär aufgrund seiner fundamentalen Angebots- und Nachfragesituation geschätzt. Studien prognostizieren einen Angebotsrückstand von bis zu 10 Millionen Tonnen bis 2040, selbst wenn die Recyclingquote von Kupfer signifikant steigt.
Für die globale Energiewende ist Kupfer unerlässlich. Eine Studie von S&P Global skizziert einen klaren Ressourcenmangel, da Kupfer für zahlreiche Zukunftstechnologien benötigt wird. Ohne deutliche Steigerungen der Kupferproduktion wird das Angebot bereits 2030 seinen Höhepunkt erreichen, während die Nachfrage um 50 % wachsen soll.
Die Gegend rund um Hot Breccia ist ein geologischer Schatz, und Prismo Metals plant, diese Gegebenheiten intensiv zu nutzen. Wichtige Nachbarn sind Größen wie Rio Tinto, BHP und Freeport McMoRan, die in benachbarten Lagerstätten aktiv sind. Zugleich wachsen auch in Idaho und Montana die Explorationsaktivitäten in bemerkenswertem Tempo.
Prismo Metals blickt optimistisch in die Zukunft und wird bald die ersten Bohrungen auf einem der vielversprechendsten Kupferstandorte in den USA beginnen. Dank der jüngsten Akquisition steht dieses Ziel nun in absehbarer Zeit ins Haus. Mit Unterstützung aus der US-Politik könnten die Mountain States somit zur wichtigsten Rohstoffquelle Nordamerikas avancieren.

