Kratzer-Ärger: Apples iPhone 17 sorgt für Wirbel in China
In China mehren sich die Stimmen enttäuschter Technikliebhaber, die auf sozialen Plattformen Fotos ihrer neuen iPhones mit unschönen Kratzern teilen. Dabei trifft es besonders die tiefblauen Varianten des frisch eingeführten iPhone 17 Pro und Pro Max von Apple, deren Präsentation durch diese Mängel erheblich getrübt wird.
Bereits nach wenigen Stunden im Laden zeigten die Geräte in Apples Hongkonger und Schanghaier Filialen die schadhaften Stellen, wie ein Besuch von Bloomberg News ergab. Das neue Design des Unternehmens aus den USA, welches nach Jahren erstmals wieder auf ein Aluminiumgehäuse setzt und mit einer angeblich kratzfesteren Oberfläche wirbt, steht nun in der Kritik.
Auf Chinas Social-Media-Plattform Weibo verbreiteten sich Bilder der Ladenmodelle mit ähnlichen Makeln rasend schnell. Auch das schwarze iPhone Air blieb von der Problematik nicht verschont. Derzeit bleibt unklar, ob es ein lokal begrenztes Problem in China ist oder breiter gefasst auftritt – der Markt, der die neuen iPhone 17 Modelle als einer der ersten erhalten hat.
Apple reagierte bisher nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Solche Startschwierigkeiten sind nicht neu für die Kalifornier. Schon früheren iPhone-Modellen hafteten kurz nach dem Start ähnliche Image-Probleme an, wie die Anfälligkeit für Kratzer beim iPhone 7 oder das Biegen des iPhone 6.
Trotz alledem scheinen sich die neuen Modelle gut zu verkaufen. In Hongkong bildeten sich vor dem Apple-Flagshipstore kleine Schlangen von Interessenten, wobei spontane Käufe nur beim neuen iPhone Air möglich waren. Für das iPhone 17 und die Pro-Ausführungen waren hingegen Online-Bestellungen mit Wartezeiten von etwa drei Wochen notwendig. Ähnliche Lieferzeiten präsentierten Apple Stores in Australien, Neuseeland, auf dem chinesischen Festland und in Singapur. Südkorea zeigte sich wechselhaft: Das Pro-Modell war binnen einer Woche erhältlich, während der Pro Max bis Ende Oktober vergriffen ist.

