Kostenpflichtige Abos: Erst testen, dann final abschließen!

15. November 2021, 09:45 Uhr · Quelle: klamm.de
Kostenpflichtige Abos: Erst testen, dann final abschließen!
Foto: pixabay / CC0 Creative Commons

Ein Abo hat man schnell abgeschlossen. Es scheint oftmals sehr praktisch und es ist oft günstiger, als der Einzelkauf. Immer wieder schließen Menschen also Abonnements in den unterschiedlichsten Bereichen ab. Aber mancher ist auch kurz entschlossen in sogenannte "Abofallen" getappt, was wiederum teuer werden kann oder es stellt sich im Nachhinein heraus, dass man doch nicht so begeistert von dem Angebot ist und es unter Umständen viel zu wenig nutzt.

Diverse Abo-Modelle gibt es in den unterschiedlichsten Branchen sowie Formen. Alle vereint aber derselbe Grundgedanke: Kunden sollen monatlich oder auch jährlich einen gewissen Betrag zahlen, um dadurch den Zugang zu bestimmten Dienstleistungen und Dingen zu bekommen. Wenn man Abonnements mit einem Einzelkauf vergleicht, sind diese meistens günstiger. Man muss sie dann aber auch entsprechend nutzen.

Was sind mögliche Abonnements?

Einige Beispiele: Zeitungsabonnements gibt es schon sehr lange und sie werden nach wie vor gerne genutzt. Musik wird besonders gerne abonniert und die Tendenz soll weiter steigend sein. Video-Streaming gehört ebenfalls zu den beliebten Abos und Menschen sollten mindestens einmal wöchentlich Video-Streaming-Dienste nutzen. Die körperliche Fitness liegt im Trend, deswegen melden sich immer wieder Menschen in einem Fitnessstudio an.

Warum schließen Menschen Abonnements ab?

Der Komfort

Oft ist es der Komfort, den Abonnenten so schätzen. Dann ist es die Zeitung, die jeden Morgen schon im Briefkasten liegt oder das Fitnessstudio, welches praktischerweise per Lastschrift abgebucht wird und man so nicht jedes Mal vor Ort die Nutzung zahlen muss. Die Abonnements erleichtern den Alltag, weil die lästigen Einzelbezahlungen sowie -käufe entfallen.

Der Ansporn / die Motivation

Ein Abo für ein Fitnessstudio ist für viele Menschen eine wichtige Motivation. Denn schließlich werden monatlich einige Euros abgebucht, so dass man dieses Abo auch regelmäßig nutzt. Wenn man das mit einer einzelnen Zahlung vergleicht, wird da oft der Ansporn deutlich geringer sein.

Die Vorteile

Wenn man beispielsweise beim Musik-Anbieter Spotify ein Abo abschließt, kann man seine Lieblingssongs in einer besseren Qualität und auch ohne Werbeunterbrechungen genießen. Dazu haben Abo-Dienste meist ein größeres Sortiment oder bieten mehr Produkte an. Diese Vorteile werden dann zusätzlich häufig noch mit finanziellen Begünstigungen kombiniert. So ist bei einer gewissen Abnahmemenge das Abonnement oft günstiger, als der Kauf vom Einzelprodukt.

Kostenpflichtige Abos gratis ausprobieren

Nicht jeder ist sofort davon überzeugt, dass ein Abo, für was auch immer, die beste Idee ist. Einige Menschen sind (teilweise berechtigt) misstrauisch, weil sei vermuten, sie könnten in eine Abo-Falle treten oder sie würden ein Abo dann gar nicht richtig nutzen und schließlich dann regelmäßig umsonst dafür bezahlen. Praktisch ist es da, dass man schon einiges eine Zeit lang kostenlos testen kann. So kann man schauen, ob man wirklich regelmäßig und über einen längeren Zeitraum das Angebot nutzt und man kann sich mit dem Handling vertraut machen.

Es gibt dafür seriöse Dienste, wo es dann Unterschiedliches auszuprobieren gibt. Es werden unter anderem (teils kostenlose) Schnuppermonate angeboten. So gibt es zum Beispiel bei gratismonat.de eine Vielzahl von Angeboten, die man kostenlos und ausgiebig testen kann. Das kann sich dann um Streaming, Musik, eBooks, Hörbücher, Podacsts, Fitness oder auch Software handeln. Hier ist es möglich, sozusagen für jedes Produkt den passenden Anbieter zu finden, bei dem man einen kostenlosen Testzeitraum in Anspruch nehmen kann.

Beispiele für Anbieter, die man leicht online findet und die gratis ausprobiert werden können:

  • Filme, Serien
    Filme und Serien bei Streaming Anbietern wie Amazon Kids+, Amazon Prime Video, Apple TV+, Disney+, Freenet Video, Joyn Plus+, Krimirausch, Magenta TV, oder RTL+
  • Musik
    Musik Streaming wie Amazon Music oder Deezer
  • Podcast
    Podcast Anbieter wie Audible, Deezer, Blinkist oder Podimo
  • eBooks
    eBook Anbieter wie Blinkist, Amazon Kids+, Amazon Kindle Unlimited, Nextory, Legimi, Storytel, Skoobe oder Tigerbooks
  • Hörbücher
    Hörbuch Anbieter wie Audible, Deezer, Blinkist, Amazon Kids+, Podimo, Nextory, Legimi, Storytel, Skoobe oder BookBeat und Tigerbooks sowie Audioteka
  • Zeitschriften
    Zeitschriften Anbieter wie Readly, Yumpu, Amazon Kindle Unlimited, Hannoversche Allgemeine, oder Leipziger Volkszeitung.
  • Fitness
    Fitness Anbieter wie fitnessRAUM, Fitumenia, Gymondo oder Weight Watchers.
  • Software
    Software Anbieter wie Adobe Stock und Canva, lexoffice als auch sevDesk.

Es gibt also, wie man sieht, einiges, was man gut und gerne zunächst für einen gewissen Zeitraum auch ohne anfallende Kosten ausprobieren kann. Für viele wird das sicherlich eine sehr gute Möglichkeit sein. Allerdings sollte man sich auch immer grundsätzlich die Frage stellen, ob man einen entsprechenden Dienst wirklich braucht, oder ob es kostenlose Alternativen, wie beispielsweise Mediatheken von öffentlich rechtlichen Sendern oder freie Videoplattformen auch tun.

Generell ist das traditionsreiche Geschäftsmodell des Abonnements keineswegs altbacken und unmodern. Das beweist die Tatsache, dass es ständig neue und sehr kreative Abwandlungen in den unterschiedlichsten Bereichen gibt.

Internet
15.11.2021 · 09:45 Uhr
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