Konflikt im Gazastreifen: Anhaltende Spannungen und humanitäre Notlage
Die israelische Armee meldet weiterhin militärische Einsätze im Gazastreifen gegen die Hamas sowie andere Gruppierungen. Mindestens 30 Palästinenser seien seit den morgendlichen Operationen ums Leben gekommen, darunter 26 in der Stadt Gaza, berichten lokale medizinische Quellen. Eine unabhängige Verifizierung dieser Angaben steht jedoch noch aus. In einer Mitteilung der israelischen Armee hieß es, am Sonntag sei ein Gebäude in Gaza angegriffen worden, aus dem zuvor Raketen auf Israel abgefeuert worden seien. Am Montagnachmittag wurde erneut ein Raketenabschuss auf Israel registriert, wobei bislang keine Berichte über Schäden oder Verletzte vorliegen.
Die umstrittene israelische Bodenoffensive hat zu einer massiven Fluchtbewegung geführt. Über 550.000 Menschen sollen bereits die Stadt Gaza verlassen haben, sagte das israelische Militär. Allein seit Freitag flüchteten ca. 70.000 Menschen. Einst Heimat für etwa eine Million Menschen, erlebt Gaza nun eine akute humanitäre Krise.
In weiteren militärischen Entwicklungen meldete das israelische Militär die Tötung von 15 aktiv involvierten Personen in der Nähe ihrer Truppen. Man gehe konsequent gegen mutmaßliche Terroristen vor, so die Offiziellen. Zudem wurde der stellvertretende Chef der Hamas-Marinepolizei bei einem gezielten Einsatz getötet, da er an den Ereignissen des 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sei. Auch diese Informationen konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden.

