Koalitionsverhandlungen: Union und SPD setzen auf Effizienz
Die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD nehmen weiter an Fahrt auf, wobei beide Parteien nun verstärkt auf kleinere Arbeitsgruppen setzen. Eine solche Strategie soll es ermöglichen, bedeutsame Themen effizienter und gezielter zu adressieren. So kommt es, dass sich diesen Dienstag Unterarbeitsgruppen mit zentralen Fragestellungen wie den Finanzen auseinandersetzen werden, wie aus informierten Kreisen zu hören war. Zuvor hatte bereits eine Hauptverhandlungsgruppe mit insgesamt 19 hochrangigen Mitgliedern der CDU, CSU und SPD, darunter die jeweiligen Parteivorsitzenden, in der CDU-Zentrale in Berlin getagt. Diese Beratungen fanden am Abend ihren Abschluss.
Im Laufe dieser Woche streben die drei Parteien an, offene Fragen und kontroverse Themen zu klären, besonders im Hinblick auf den Finanzplan eines potenziellen Regierungsprogramms. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Bundesfinanzen, der Steuer- und Wirtschaftspolitik sowie der Herausforderung, die illegale Migration wirksam zu begrenzen. Die Diskussionen fußen auf den bisherigen Ergebnissen von 16 Arbeitsgruppen, welche in der Vorbereitung tätig waren.

