Kiews Gegenvorschlag: Ukraine tritt in Dialog mit Washington
Politische Beobachter blicken gespannt auf die jüngste Entwicklung in den diplomatischen Beziehungen zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten. Medienberichten zufolge hat Kiew auf einen Friedensplan aus Washington reagiert und seine modifizierten Vorschläge zurück übermittelt. Der ursprünglich unter der Administration von US-Präsident Donald Trump vorgestellte Plan stieß auf scharfe Kritik, da er als 'russische Wunschliste' wahrgenommen wurde, die vor allem die Interessen Moskaus berücksichtigte.
Besondere Brisanz erlangte der Plan durch Forderungen, die Ukraine solle auf einen Nato-Beitritt verzichten, ihre Truppenzahl reduzieren und strategisch bedeutende Gebiete im Osten räumen. Im Gegenzug hätte sich Russland verpflichtet, keine weiteren Aggressionen zu demonstrieren. Diese Punkte, insbesondere die territorialen Fragen und Sicherheitsgarantien, stellten für die Ukraine unter Präsident Wolodymyr Selenskyj veritable Stolpersteine dar.
Bekanntlich hat Kiew wiederholt klargestellt, dass eine Abtretung von Territorien nicht infrage kommt und ein bloßes Versprechen Russlands, die Waffenruhe zu respektieren, nicht ausreichen würde. Die Details des ukrainischen Gegenvorschlags bleiben derzeit noch im Dunkeln, doch wird erwartet, dass die ukrainische Führung verstärkt auf Unabhängigkeit in Sicherheitsfragen pochen wird.

