Kaffee, Koffer und Kulturen: Der ultimative Geschäftsreise-Guide
Für viele Geschäftsreisende ist das Frühstück das Rückgrat der Reisezufriedenheit. Laut einer Umfrage im Auftrag von Travelperk schätzen rund 50 Prozent der Befragten die morgendliche Mahlzeit höher ein als Faktoren wie ein angenehmes Schlafumfeld, ruhige Arbeitsmöglichkeiten oder eine gute Verkehrsanbindung, die immerhin zwischen 43 und 29 Prozent Zustimmung erhielten.
Doch noch bevor der Frühstückstisch gedeckt wird, widmen sich 20 Prozent der Geschäftsreisenden zunächst der Körperpflege, während 18 Prozent ihr Gepäck auspacken oder sich mit dem WLAN verbinden. Die Kontaktaufnahme mit den Liebsten fällt mit 16 Prozent auf den vierten Platz und verdeutlicht, dass Ablenkungen oftmals erst nach den wesentlichen Routinen ins Spiel kommen.
Interessanterweise dominiert der Gedanke an die Daheimgebliebenen das emotionale Spektrum der Geschäftsreisen. Sowohl der Schmerz der Trennung als auch die Freude über die Wiedervereinigung rangieren weit oben auf der emotionalen Agenda. Dennoch bleibt der Schlafkomfort ein zentraler Punkt, wobei 19 Prozent ein bequemes Bett und 10 Prozent ungestörten Schlaf zu den Highlights zählen.
Noch höher geschätzt werden jedoch das Entdecken neuer Kulturen und Begegnungen mit neuen Menschen. Zudem betrachten 23 Prozent der Geschäftsreisenden die Auszeit von heimischen Aufgaben als willkommene Abwechslung. Eugen Triebelhorn, Deutschlandchef von Travelperk, sieht darin einen großen Mehrwert: „Geschäftsreisen fördern neue Kontakte, individuelle Weiterentwicklung und erschließen neue Perspektiven.“
Das Flugzeug dominiert derweil die Beförderungsmittel der Geschäftsreisewelt mit 85 Prozent Nutzung, gefolgt vom Zug mit 59 Prozent und Firmen- oder Mietautos mit 58 Prozent. Erstaunlicherweise birgt der Flugverkehr die geringste Stressbelastung, während Zugreisen und Autofahrten als weitaus nervenaufreibender empfunden werden.

