JPMorgan's Neue Personaloffensive in Asien: Ein Schritt in die Zukunft
JPMorgan Chase setzt auf Wachstum in der Asien-Pazifik-Region und plant, die Belegschaft im Bereich Corporate Banking im kommenden Jahr um 20% zu erhöhen. Dies offenbarten hochrangige Führungskräfte des US-Finanzgiganten gegenüber Reuters. Noch beeindruckender: Bereits bis Juli hat das Unternehmen die Mitarbeiterzahl in dieser Sparte um 20% gesteigert und damit das ursprünglich für 2025 gesetzte Ziel vorzeitig erreicht, wie Oliver Brinkmann, Co-Leiter des globalen Corporate Banking für die Asien-Pazifik-Region, mitteilte.
Brinkmann erklärte am Rande des CFO- und Treasurers-Forums von JPMorgan in Singapur, dass auch im nächsten Jahr ein ähnliches Wachstum angestrebt werde. Die zusätzlichen Einstellungen sollen über die gesamte Region verteilt erfolgen, wobei das Institut allerdings keine konkreten Angaben zur Anzahl der zu rekrutierenden Banker machte.
Diese Personaloffensive ist Ausdruck von JPMorgans Bestreben, seine Präsenz in der Asien-Pazifik-Region auszubauen. Treiber dieser Strategie sind digitale Innovationen, wachsender intraasiatischer Handel und die Nachfrage regionaler Unternehmen nach globalen Lösungen. "Es ist eine herausfordernde Zeit für einige in der Branche, und wir sehen dies als große Chance, uns zu vergrößern", betonte Brinkmann.
Der Co-Leiter räumt zudem Bedenken hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in China aus: Trotz eines anhaltenden Einbruchs im Immobiliensektor und Handelsstörungen hält Brinkmann an einem positiven Ausblick für die Region fest. "Unsere Geschäfte in China wachsen Jahr für Jahr um 25%."
Des Weiteren hob Kerwin Clayton, Brinkmanns Partner im Unternehmen, hervor, dass der Drang asiatischer Unternehmen, weltweit tätig zu werden, die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Bank zusätzlich antreibt. "Aus der Asien-Pazifik-Perspektive gesehen ... gibt es überall Wachstum", fügte Clayton hinzu.

