Johnson & Johnson plant weiteres Wachstum trotz juristischer Herausforderungen
Johnson & Johnson zeigt sich trotz konjunktureller Herausforderungen robust und zukunftsorientiert. Der US-amerikanische Gesundheitsriese verzeichnete im vergangenen Jahr dank neu eingeführter Medikamente und einer starken Performance in der Medizintechniksparte deutliche Umsatz- und Gewinnzuwächse. Konzernchef Joaquin Duato gibt sich optimistisch und visiert für 2026 weitere finanzielle Höchststände an. Insbesondere neue Vereinbarungen mit der US-Regierung, welche Medikamentenrabatte umfassen, sollen das Wachstum weiter beflügeln.
Für das laufende Jahr plant das Unternehmen, den Umsatz auf bis zu 101 Milliarden US-Dollar zu steigen. Bereits 2025 war der Umsatz um 6 Prozent auf 94,2 Milliarden Dollar angewachsen, wobei diese Zahl zwar hinter den Prognosen von Analysten zurückblieb, die Erwartungen für die Zukunft jedoch übertrifft.
Trotz einer robusten Umsatzentwicklung geriet die Aktie unter Druck und verlor zuletzt 1,4 Prozent am Ende des Dow. Johnson & Johnson plant jedoch, bis 2026 auch den bereinigten Gewinn je Aktie auf bis zu 11,63 Dollar zu erhöhen. Im Jahr 2025 lag dieser bereits bei 10,79 Dollar, was einem Anstieg von gut 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Nettogewinn für das Jahr belief sich trotz akquisitionsbedingter Kosten auf 26,8 Milliarden Dollar, ein beeindruckender Zuwachs von rund 90 Prozent im Vergleich zu 2024.
Duato bezeichnet das Jahr 2025 als "Katapultjahr" für das Unternehmen, das mit einem beispiellosen Portfolio und einer starken Produktpipeline in seine nächste Wachstumsphase eingetreten ist. Unter anderem in den Bereichen Onkologie, Immunologie und Neurowissenschaften verspricht sich der Konzern weiteres Wachstum. Besonders erfreulich entwickelten sich Krebsmedikamente wie Darzalex, Carvykti und Rybrevant, deren Verkaufserlöse die Verluste durch Konkurrenzprodukte im Bereich der Psoriasis-Behandlung mehr als ausglichen.

