Japan genehmigt Gesetz zur Einstufung von Kryptowährungen als Finanzinstrumente

Die japanische Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, das Kryptowährungen als Finanzinstrumente klassifiziert und damit ihren Status im Land weiter legitimiert. Dies geht aus einem aktuellen Bericht von Nikkei hervor.
Das Gesetz zielt darauf ab, das bestehende Gesetz über Finanzinstrumente und Börsen zu ändern, um den Anlegerschutz zu verbessern.
Erstmals werden Krypto-Assets als Finanzinstrumente reguliert, was Insiderhandel auf Basis nicht offengelegter Informationen verbietet. Zudem müssen Kryptowährungsemittenten einmal jährlich Informationen offenlegen, um ein gesundes Marktumfeld zu schaffen.
Bisher hatte die japanische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) Kryptowährungen unter dem bestehenden Zahlungsdienstegesetz kategorisiert, da sie als Zahlungsmittel genutzt werden könnten.
Mit den jüngsten Änderungen werden Missbräuche im Krypto-Bereich jedoch streng geahndet. Beispielsweise wird die Gefängnisstrafe für nicht registrierte Verkäufer von bis zu drei Jahren auf bis zu zehn Jahre erhöht, während die Geldstrafen von bis zu 3 Millionen Yen auf bis zu 10 Millionen Yen angehoben werden.

