Israels Luftbrücke: Heimkehr aus der Ferne beginnt
Die Lage für im Ausland gestrandete israelische Staatsbürger entspannt sich: Ab Mittwoch plant El Al, die größte Fluggesellschaft Israels, die ersten Rückholflüge für die rund 150.000 seit Beginn des Konflikts mit dem Iran im Ausland festsitzenden Israelis. Geplante Ziele der Rettungsflüge sind unter anderem Larnaka, Athen, Rom, Mailand und Paris. Bereits registrierte Passagiere werden im Laufe des Tages über ihre Flüge informiert, die vollständig ausgebucht sind.
Derweil hat auch Air Haifa ihre Beteiligung verkündet. Die Airline plant, ab Mittwoch Rettungsflüge von Zypern in die Küstenstadt Haifa durchzuführen. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, sollen in den kommenden Tagen voraussichtlich neun tägliche Verbindungen auf dieser Strecke angeboten werden.
Der internationale Flugverkehr Israels ist seit den jüngsten Spannungen mit dem Iran lahmgelegt. El Al betonte, dass in Übereinstimmung mit staatlichen Anordnungen weiterhin keine Flüge von Israel ins Ausland stattfinden werden. Die Luftbrücke ist somit ein wichtiger Schritt zur Rückkehr zur Normalität für viele Israelis.

