Israelisches Sicherheitskabinett berät vor Gesprächen zwischen USA und Iran
Das israelische Sicherheitskabinett ist zu dringenden Beratungen zusammengekommen, während sich die Welt auf wegweisende Gespräche zwischen den USA und dem Iran vorbereitet. Im Mittelpunkt dieser intensiven Zusammenkunft stand der Iran. Ein Vertreter Israels bestätigte das Hauptaugenmerk der Diskussionen. Berichten von 'ynet' zufolge wurde die ursprünglich auf Sonntag angesetzte Sitzung aufgrund der bevorstehenden Gespräche vorgezogen. Angesichts iranischer Mitteilungen sollen die Verhandlungen am Freitag in Maskat, der Hauptstadt Omans, beginnen.
Teheran erklärte, es wolle ausschließlich über sein Atomprogramm sprechen. Im Gegensatz dazu drängen die USA darauf, auch über das Raketenprogramm, Menschenrechtsverletzungen sowie die Unterstützung bewaffneter antiisraelischer Gruppen wie Hamas, Hisbollah und die Huthi zu verhandeln. Die Diskrepanzen zwischen den beiden Verhandlungspartnern sind tief, und Israel stellt sich laut zahlreichen Medienberichten auf einen möglichen Misserfolg der Diplomatie ein.
Das Sicherheitskabinett zeigt sich auch besorgt, Präsident Donald Trump könnte unerwartet Zugeständnisse machen und lediglich eine begrenzte Vereinbarung erzielen, die nur die Einschränkungen des iranischen Atomprogramms betreffen würde. Diese Sorgen bestimmen den Kontext der Beratungen und unterstreichen die angespannte Atmosphäre im Vorfeld der Gespräche.

