Israelische Luftangriffe im Jemen weiten sich aus
Die israelische Luftwaffe hat erneut gezielte Angriffe auf die Huthi-Miliz in Jemen durchgeführt. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden in der Hauptstadt Sanaa sowie in der Provinz Al-Dschauf strategisch relevante Stellungen, darunter Militärlager und eine Treibstoffanlage, die mutmaßlich für terroristische Zwecke genutzt wurde, ins Visier genommen. Ein Sprecher der vom Iran unterstützten Miliz verurteilte die Angriffe als feindliche Aggression.
Als Antwort auf vorausgegangene Huthi-Angriffe auf israelisches Gebiet, darunter die Abfangung einer Rakete und einer Drohne, rechtfertigt die israelische Armee ihre Operationen. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz betonte die Entschlossenheit des Landes, Bedrohungen gegen seine Bürger weltweit zu bekämpfen.
Der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah meldete Angriffe auf einen Regierungskomplex, während Augenzeugen von den heftigen Einschlägen berichteten. Informationen über mögliche Opfer sind derzeit noch unbestätigt.
Diese Eskalation ist Teil der anhaltenden Spannungen, die seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen im Oktober 2023 bestehen. Die Huthi begründen ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel als Akt der Solidarität mit der Hamas. Israel hingegen agiert in Selbstverteidigung und verfolgt damit die Zerstörung von Zielen, die mit den militärischen Aktivitäten der Huthi in Verbindung stehen.

