Russland kritisiert USA: Spannungen um Venezuela verschärfen sich

Die jüngsten Äußerungen aus Moskau verdeutlichen die ernsten Spannungen im geopolitischen Spiel um Venezuela. Russland, ein treuer Verbündeter des südamerikanischen Landes, verurteilt die Maßnahmen der USA scharf und bezeichnet sie als 'bewaffnete Aggression'. Das russische Außenministerium stellt klar, dass die zur Rechtfertigung solcher Aktionen genannten Vorwände keinerlei Legitimität besitzen.
Vielmehr bemängelt Moskau eine ideologisch gefärbte Ablehnung der venezolanischen Führung seitens Washingtons und ruft zu einer sofortigen Deeskalation und Aufnahme von Dialogen auf. Besorgte Stimmen aus Russland betonen, dass Lateinamerika als Friedenszone erhalten bleiben sollte. Das souveräne Recht Venezuelas, seine Zukunft ohne externe Einmischung zu bestimmen, wird unterstrichen.
Darüber hinaus unterstützt Russland Venezuelas Führung in ihrem Anliegen, unverzüglich eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einzuberufen, um die Lage zu erörtern. Die russische Präsenz in Caracas bleibt trotz der angespannten Situation unverändert, und es seien keine russischen Staatsbürger betroffen. Bereits im letzten Dezember hatte der russische Präsident Wladimir Putin dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro öffentlich Rückendeckung zugesichert. Diese symbolische politische Unterstützung gewinnt angesichts der zunehmenden Spannungen in der Region weiter an Bedeutung.

