Irans Präsident Peseschkian unterstreicht friedliche Atomabsichten und kritisiert internationale Politik
In einer markanten Ansprache vor der UN-Vollversammlung in New York versicherte Irans Präsident Massud Peseschkian erneut, dass sein Land keine Ambitionen bezüglich der Entwicklung von Atomwaffen hege. Mit Entschlossenheit betonte Peseschkian, dass der Iran niemals nach Atomwaffen gestrebt habe und dies auch zukünftig nicht tun werde.
Die Rede nutzte er, um deutliche Kritik an Israel zu üben. Peseschkian bezeichnete den israelischen Militärschlag gegen den Iran im Juni und die darauf folgende Intervention des US-Militärs als "schwere Verletzung der Diplomatie". Er rügte die Angriffe als barbarisch und als eine Missachtung der Grundprinzipien des Völkerrechts.
Neben regionalen Spannungen machte Peseschkian auch seinem Unmut über die europäische Haltung im Atomstreit Luft. Er kritisierte die Entscheidung Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, wieder zu härteren UN-Sanktionen zu greifen. Diese Nationen, so Peseschkian, seien in diesem Kontext keine verlässlichen Partner mehr.

