Irans Präsident Peseschkian: Knapp dem Tod entkommen im Konflikt mit Israel
Ein dramatischer Vorfall bei einem Sicherheitsratstreffen bringt Irans Präsidenten Massud Peseschkian in die Schlagzeilen: Berichten zufolge überlebte er nur knapp einen gezielten Angriff der israelischen Luftwaffe. Drei Tage nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten, die am 13. Juni begannen, bombardierte Israel, laut Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars, einen Gebäudekomplex des Nationalen Sicherheitsrats. Dabei fiel der Strom aus und die Sitzungsteilnehmer, darunter Peseschkian, erlitten Verletzungen, während sie sich in Sicherheit brachten.
Der Sicherheitsrat spielt eine zentrale Rolle bei der Verteidigung und der Wahrung der Staatsideologie des Iran. Neben Peseschkian als Vorsitzendem gehören ihm hochrangige Minister und Generäle an. Schon in einem Interview mit dem US-Talkmaster Tucker Carlson hatte Peseschkian über einen Anschlagsversuch auf sein Leben berichtet und mögliche Geheimdienstlecks angedeutet, was derzeit Spekulationen über eingeschleuste Agenten nährt.
Ein von iranischen Medien veröffentlichtes Video zeigt die Auswirkungen der Bombardierung nahe Teheran und untermauert die Dramatik der aktuellen Situation. Ein Analyst der Eurasia Group, Gregory Brew, hat geäußert, dass Israel möglicherweise das Ziel hatte, die gesamte iranische Regierung zu destabilisieren und einen erneuten Angriff wahrscheinlich erwägt, sollten die Spannungen eskalieren.
Der kriegerische Konflikt, der mit israelischen Angriffen auf iranische Ziele, einschließlich Atomstandorten, begann, führte zu Raketenantworten des Iran und forderte in beiden Ländern, auch unter Zivilisten, Opfer. Nach einer überraschend verkündeten Waffenruhe nach zwölf Tagen herrscht im Iran die Angst vor neuen Feindseligkeiten.

