Iranischer Geheimdienst ruft zur Meldung von 'Zerstörern' auf
Inmitten intensiver landesweiter Proteste hat der iranische Geheimdienst die Bürger des Landes dazu aufgerufen, sich aktiv an der Feststellung und Meldung von 'Zerstörern' sowie von als gefährlich eingestuften Elementen zu beteiligen, die angeblich im Auftrag der USA und Israel agieren sollen. Diese Aufforderung zur Zusammenarbeit erfolgte über den staatlichen Rundfunk und wird als Versuch gewertet, den Druck auf oppositionelle Bewegungen zu erhöhen.
Gleichzeitig wurden im Iran die größten Demonstrationen seit Ausbruch der derzeitigen Protestwelle verzeichnet, welche den Sicherheitsapparat veranlassten, drastische Maßnahmen zu ergreifen, darunter die vollständige Abschaltung des Internets für die Bevölkerung. Diese digitale Abriegelung sollte anscheinend die Kommunikation und Koordination unter den Demonstrierenden erschweren.
Berichte über das Vorgehen der Sicherheitskräfte sind alarmierend: Laut unbestätigten Quellen sollen sie das Feuer auf Protestierende eröffnet haben, was in einer Vielzahl an Todesopfern resultiert haben soll. Diese Entwicklung bleibt im Fokus internationaler Beobachtungen und sorgt für erhebliche Besorgnis über die Menschenrechtslage im Land.

