Intensiver Einsatz: Technisches Hilfswerk im Klimawandel-Stress
Der Klimawandel hinterlässt immer deutlicher seine Spuren im Einsatzspektrum des Technischen Hilfswerks (THW). Sabine Lackner, Präsidentin des THW, erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland eine merkliche Zunahme sowohl in der Einsatzhäufigkeit als auch in deren Anspruch. Die Herausforderungen werden durch extremere Wetterbedingungen geprägt, insbesondere durch häufigere und intensivere Starkregenereignisse.
Diese Zunahme an Wetterextremen führt zu größeren und komplexeren Einsätzen, mit einer erwarteten anhaltenden Steigerung, so Lackner. Der Anstieg der Einsatzzahlen unterstreicht die Notwendigkeit, sich künftig auf häufigere und intensivere klimabedingte Herausforderungen einzustellen.
Am Freitagabend brachten Regen und Gewitter die Wetterphänomene in viele Teile Deutschlands. Während keine größeren Schäden gemeldet wurden, prognostizierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Nacht weitere Gewitter, insbesondere von den Alpen bis nach Ostbayern. Diese könnten örtlich äußerst intensiven Starkregen mit sich bringen.
In den Tagen vor den Unwettern plagten hohe Temperaturen, die den Bewohnern Deutschlands ebenfalls zu schaffen machten. Am Freitag erreichte das Thermometer in Kitzingen bei Würzburg einen Spitzenwert von 37,1 Grad Celsius – ein weiterer Ausdruck der aktuellen klimatischen Extrembedingungen.

