Intel kündigt neuen Stellenabbau an
Der Chiphersteller Intel steuert auf eine neue Entlassungsrunde zu, die voraussichtlich ab Juli Mitarbeiter im "Intel Foundry"-Bereich treffen wird. Internen Mitteilungen zufolge plant das Unternehmen, zwischen 15% und 20% der Belegschaft in dieser Sparte abzubauen. Die Intel Foundry Division ist darauf spezialisiert, Halbleiter für externe Kunden zu entwerfen, herzustellen und zu verpacken.
Wie viele Angestellte direkt von den Einsparungen betroffen sein werden, bleibt unklar. Ende Dezember 2024 beschäftigte Intel insgesamt 108.900 Personen, so das Unternehmen in seinen jährlichen Berichten. TechCrunch hat Intel bereits um weitere Details zu den geplanten Maßnahmen gebeten.
Für Branchenkenner kommt die Nachricht nicht überraschend. Seitdem Lip-Bu Tan im März als CEO das Ruder übernommen hat, betonte er wiederholt die Notwendigkeit, Intels Fokus auf die Kerngeschäfte zu schärfen, die Organisationsstruktur zu vereinfachen und den Ingenieursgeist des Konzerns neu zu beleben. Schon im April waren Gerüchte über diesen spezifischen Stellenabbau im Umlauf.
Tan teilte auch Intels Kunden mit, dass das Unternehmen beabsichtige, Nebenbereiche auszugliedern, wie auf der Intel Vision Konferenz im März angekündigt. Bereits im letzten August hatte Intel 15% seiner Belegschaft, etwa 15.000 Mitarbeiter, entlassen.

