ING blickt trotz Gewinnrückgang optimistisch in die Zukunft
Die niederländische Großbank ING zeigt sich zuversichtlich, auch wenn das Sommerquartal einen leichten Gewinnrückgang brachte. Das Institut erwartet nun eine Eigenkapitalrendite von über 12,5 Prozent. Diese positivere Perspektive teilte der Mutterkonzern der bekannten deutschen Direktbank in Amsterdam mit. Die Prognose für die Erträge wurde angehoben und beläuft sich nun auf circa 22,8 Milliarden Euro, was eine Steigerung von etwa 200 Millionen Euro gegenüber den früheren Erwartungen bedeutet.
Zusätzlich plant ING, die Ausgaben am unteren Ende der bisherigen Zielspanne von 12,5 bis 12,7 Milliarden Euro einzuordnen. Ein weiteres bemerkenswertes Vorhaben der Bank ist der beabsichtigte Rückkauf eigener Aktien im Wert von 1,1 Milliarden Euro. Das dritte Quartal zeigte jedoch einen leichten Rückgang der Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr, die sich auf 5,9 Milliarden Euro summierten.
Gleichzeitig stiegen die Betriebsausgaben um nahezu vier Prozent, was den Überschuss um rund fünf Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro reduzierte. Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Gewinnrückgang gerechnet.

