IAA Mobility: Internationaler Schub und Aufwind für München
Die IAA Mobility kündigt an, 2024 größer und internationaler denn je zu werden. Mit erheblich mehr Flächenbuchungen als bei der vorigen Ausgabe haben die Veranstalter, Messe München und der VDA, bereits zur Halbzeit der Vorbereitungen ein erfreuliches Rekordergebnis zu verzeichnen.
Bemerkenswert ist die internationale Beteiligung: Über 50 Prozent der Aussteller stammen aus dem Ausland, ein unerreichtes Niveau, welches die Messe zum globalen Schaufenster der Mobilitätsbranche erhebt. Besonders auffällig ist die dominante Präsenz asiatischer Hersteller, die auf knapp 68 Prozent der internationalen Aussteller kommt.
China hat hierbei einen großzügigen Beitrag geleistet mit aktuell 103 angemeldeten Ausstellern, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Auch die umstrittenen Open Space-Flächen in der Münchner Innenstadt erfreuen sich trotz ihrer Kritikpunkte reger Nachfrage, mit jetzt schon übertroffenen Flächenbuchungen im Vergleich zu 2023.
Befürworter sehen darin eine öffentliche Bühne für Mobilitäts trends, während Kritiker die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums in Frage stellen. VDA-Präsidentin Hildegard Müller äußerte sich optimistisch über die Messe als Aushängeschild der deutschen Automobilindustrie und hob die Notwendigkeit eines starken, internationalen Auftritts hervor.
Angesichts diverser Herausforderungen wie sinkender Gewinne, Arbeitsplatzabbau und wachsender Konkurrenz aus China erscheint dies wichtiger denn je. Die Messe bringt nicht nur internationale klangvolle Namen in den Fokus, sondern verspricht auch einen ökonomischen Impuls für München.
Messe-Geschäftsführer Stefan Rummel und Reinhard Pfeiffer prognostizieren eine regionale Wertschöpfung im dreistelligen Millionenbereich. Besucher können sich auf zahlreiche Highlights freuen, darunter 229 Fahrzeuge für Probefahrten sowie ein autonomes Fahr-Setup auf der A94.

