Humanitäre Krise im Gazastreifen verschärft sich: UNRWA-Lieferungen blockiert
Die Situation im Gazastreifen spitzt sich weiter zu, da der Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Nahrung, Medikamenten und Hygieneprodukten alarmierende Ausmaße erreicht hat. Die Preise für essentielle Produkte steigen rapide, ein Beispiel dafür sind Babywindeln, die inzwischen mit drei Dollar pro Stück zu Buche schlagen.
Viele Familien sind gezwungen, auf Improvisationen zurückzugreifen und verwenden Plastiktüten als Ersatz, um die dringend benötigten Windeln zu ersetzen. Trotz der Bereitstellung von rund 600 Lastwagen voller Hilfsgüter in Ägypten und Jordanien durch das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) bleibt der Zugang in den Gazastreifen verwehrt.
Die israelische Regierung blockiert die Einfuhr der dringend benötigten Hilfsgüter und verweigert darüber hinaus die Zusammenarbeit mit der UNRWA, da sie der Organisation vorwirft, von der dort herrschenden Hamas beeinflusst zu sein. Die humanitäre Notlage wird von internationalen Beobachtern und Organisationen als erschreckend kritisiert, wobei die Blockade der Versorgungsgüter die ohnehin prekäre Lage weiter verschärft.
Die internationalen Appelle für eine Lösung des Konflikts und einen ungehinderten Zugang für Hilfslieferungen werden immer drängender.

