Hornbach-Aktie nach Quartalsbericht unter Druck

Die Aktien der Hornbach Holding, eines der führenden Unternehmen im Baumarktsektor, haben nach Vorlage des finalen Quartalsberichts erneut an Boden verloren. Zuletzt verzeichneten sie im SDax einen Rückgang um 2,6 Prozent. In den frühen Handelsminuten sank der Kurs sogar um 4,6 Prozent auf 81,80 Euro, was den niedrigsten Stand seit April darstellt. Damit bekam die zuvor spürbare leichte Erholungstendenz einen Dämpfer.
Die endgültigen Zahlen vermochten es nicht, die Anleger zu überzeugen, da sie wenig Überraschendes boten. Analyst Thomas Maul von der DZ Bank hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, dass keine wesentlichen Neuigkeiten zu erwarten seien.
Bereits am 5. Dezember hatte Hornbach nachbörslich vorläufige Daten veröffentlicht und dabei die Prognosen etwas vorsichtiger formuliert. In der Folge erreichten die Aktien ihr bisheriges Tief seit April, das nun erneut unterschritten wurde. Volker Bosse von der Baader Bank kommentierte, dass die schwachen Zahlen und der zurückhaltendere Ausblick erwartungsgemäß bestätigt wurden. Maul von der DZ Bank geht nicht von einer signifikanten Anpassung der Konsensschätzungen aus. Der Bericht verdeutlicht, dass die zurückhaltende Umsatzentwicklung vor allem dem allgemein schwachen Konsumklima zuzuschreiben ist, nicht spezifischen Problemen des Unternehmens.

