Hongkong im Kampf gegen Supertaifun: Eine nahtlose Fortsetzung
Hongkong steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Supertaifun Ragasa nähert sich der Finanzmetropole mit reißenden Winden. Schon jetzt wird der Sturm als potenziell schädlichster Zyklon seit Mangkhut 2018 eingestuft. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde vergleicht der örtliche Wetterdienst Ragasa einem Hurrikan der Kategorie 4.
Die internationale Drehscheibe Hongkong bereitet sich auf weitreichende Störungen vor. Schon wurden Schulen geschlossen und das Flugaufkommen am Flughafen erheblich reduziert. Tausende von Flügen, von denen viele schon vor Schließung des Flughafens annulliert wurden, zeigen die dramatische Lage. Die Initial Public Offering (IPO) von Zijin Gold International sieht sich mit Wahrscheinlichkeitsverschiebungen konfrontiert.
Die Bewohner Hongkongs rüsten sich auf, indem sie Fenster mit Klebeband verstärken und Vorräte anlegen, ein Bild, das an vergangene Taifune erinnert. Der Sturm wird voraussichtlich Mittwochmorgen die Nähe der Perlenflussmündung erreichen, und eine Sturmwarnung der Stufe 8 ist erwartet.
Nahegelegene Regionen wie das Industriezentrum Foshan und weite Teile Taiwans spüren bereits die Auswirkungen, mit Stromausfällen und unterbrochenem Schul- und Arbeitsbetrieb. Vergleichbar mit Mangkhut könnten auch diesmal immense wirtschaftliche Schäden drohen. Die Erinnerung an die 4,6 Milliarden Hongkong-Dollar Verlust ist noch frisch. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren; währenddessen wurden am Dienstag schon 25.000 Menschen auf den Philippinen vorsichtshalber evakuiert.

