Homefront: The Revolution - Finanzprobleme sollen keine Auswirkung auf den Titel haben
Dass in der Gaming-Branche der Erfolg nicht unbedingt vorprogrammiert ist (man beachte den ungeheuren Wortwitz an dieser Stelle), wurde uns in der Vergangenheit bereits des öfteren bewiesen. 2013 trabte THQ (Homefront, Darksiders) in die Insolvenz und in dem Zusammenhang kursierten auch Gerüchte über ausbleibende Gehaltszahlungen bei Crytek UK, die im Anschluss in den Besitz der Marke Homefront gelangten.
Die Absichten mit dem Homefront-Nachfolger seitens Crytek UK waren ehrenwert und sollten mit Open World Ansätzen aufgewertet werden. Trotzdem schlich sich der Finanzteufel auch bei Crytek UK ein: Der Entwickler konnte einen Teil seiner Mitarbeiter nicht mehr bezahlen oder behielt die Gehälter ein, um sie verzögert zu überweisen.
Dieser Zustand wurde nie offiziell bestätigt, bis sich nach der Übernahme durch Deep Silver Hasit Zala, Chef der neugegründeten Dambuster Studios, zu Wort meldete und bekannt gab: Rund 1/3 der Belegschaft hat das Entwicklerstudio seiner Zeit verlassen. Erst nachdem Deep Silver hilfreich eingriff, in Form eines Aufkaufs, regelten sich die Bedingungen langsam wieder.
Auswirkungen auf den jüngsten Ableger der Homefront Reihe soll das allerdings nicht haben. „Homefront: The Revolution“ erscheint nach wie vor am 20. Mai 2016 für den PC, die Xbox One und die Playstation 4. Für mich klingt der Titel trotz allem interessant. Im Anschluss noch einmal der Trailer zum Einstimmen.

