Hollow Knight: Silksong – Erster Patch nerft Bosse & fixt Bugs
Das Warten hatte ein Ende, die Welt von Pharloom öffnete ihre Tore, und nun, nach den ersten unzähligen Expeditionen in das seidene Königreich, liefert Team Cherry das erste große Pflaster für die unvermeidlichen Blessuren eines jeden neuen Abenteuers. Ab sofort ist der erste umfangreiche Patch für Hollow Knight: Silksong auf allen Plattformen live geschaltet und bringt eine Mischung aus wichtigen Fehlerbehebungen und entscheidenden Balance-Anpassungen mit sich. Es ist die prompte Antwort der Entwickler auf das erste Echo aus der Community, ein feinfühliges Nachjustieren an den Stellschrauben eines schon jetzt gefeierten Meisterwerks, um das Spielerlebnis noch geschmeidiger zu gestalten.
Der Hammer der Gnade senkt sich
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen zweifellos die Anpassungen am Schwierigkeitsgrad, die auf das frühe Feedback der Spielerschaft reagieren. Zwei bestimmte Widersacher im frühen Spielverlauf, die für manch aufkeimende Legende zu einer schier unüberwindbaren Hürde wurden, erfahren eine spürbare Zähmung. Die Bossgegner Moorwing und Sister Splinter werden fortan als „etwas weniger herausfordernd“ beschrieben. Diese subtile, aber entscheidende Änderung dürfte vor allem neuen Spielenden den Einstieg in die gnadenlose, aber faire Welt von Silksong erleichtern, ohne die grundlegende Herausforderung zu verwässern. Zusätzlich wurde der ausgeteilte Schaden der Sandcarvers reduziert, was die Erkundung bestimmter Gebiete ein wenig verzeihender macht.
Die Jagd nach den digitalen Quälgeistern
Neben den Balance-Änderungen widmet sich das Update einer ganzen Reihe von Fehlerbehebungen, die das Abenteuer zuvor trüben konnten. So wurde ein Problem behoben, bei dem Wünsche wie die „Infestation Operation“ im späteren Spielverlauf nicht mehr abgeschlossen werden konnten, was für Frustration bei komplettierungshungrigen Insektenrittern sorgte. Ein anderer, besonders lästiger Bug, bei dem die Protagonistin Hornet nach dem Abprallen von bestimmten Projektilen stecken bleiben konnte, gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Solche gezielten Eingriffe sind essenziell, um den makellosen Spielfluss zu gewährleisten, für den die Werke von Team Cherry so bekannt sind.
Ein Segen für Beutejäger und Kuriere
Auch die Ökonomie und der Fortschritt innerhalb von Pharloom erfahren eine wichtige Überarbeitung. Bestimmte Kurierlieferungen, die im Endgame unerreichbar werden konnten, sind nun wieder wie vorgesehen zugänglich. Ferner wurde ein Fehler korrigiert, durch den der „Snitch Pick“ nicht wie beabsichtigt Rosenkränze und Muschelscherben lieferte, was die Charakterprogression für manche Spielstile ausbremste. Als willkommener Bonus werden Rosenkränze nun generell häufiger aus zerstörbaren Behältern fallen. Diese Anpassungen sorgen für eine fairere und befriedigendere Belohnungsspirale, die das Erkunden jedes noch so kleinen Winkels der Welt lohnenswerter macht. Team Cherry schweigt sich zwar über Details oder einen Zeitplan für das nächste Update aus, doch die Arbeiten daran laufen bereits auf Hochtouren.


