Hoffnungsschimmer im Iran-Konflikt: USA signalisieren Gesprächsbereitschaft
Der diplomatische Tanz um den Iran nimmt eine potenziell versöhnliche Wendung: Im Kontext des UN-Sicherheitsrates äußern die Vereinigten Staaten optimistische Töne, die eine weitere Eskalation innerhalb des angespannten Iran-Konflikts vermeiden könnten. Dorothy Shea, die geschäftsführende US-Botschafterin, unterstrich die Möglichkeit, dass die iranische Regierung durchaus noch in der Lage sei, eine friedliche Kehrtwende zu vollziehen.
Präsident Donald Trump erhöhte den Druck auf Teheran, indem er die vollständige Aufgabe ihres Atomanreicherungsprogramms forderte. Er betonte, dass sowohl politische als auch religiöse Führungen, namentlich der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, entscheidende Schritte unternehmen müssten. Shea kritisierte die zögerliche Haltung des Iran bei den Verhandlungen über ein neues Abkommen.
Derweil prüft Trump militärische Optionen in Zusammenarbeit mit Israel, um das umstrittene Atomprogramm Teherans zu zerschlagen. Aus einem vormaligen internationalen Abkommen, das unter anderem mit deutscher Beteiligung zustande kam, sind die USA bereits 2018 ausgestiegen. Obwohl der Iran kürzlich eine bedeutende Anreicherung von Uran durchführte, kam die Internationale Atom-Energiebehörde zu dem Schluss, dass gegenwärtig keine bearbeiteten Hinweise auf einen Bau atomarer Waffen vorlägen.

