Hoffnungsschimmer im Gazastreifen: Hilfstransporte erreichen Rekordzahlen
Der Gazastreifen hat eine erneute Welle dringend benötigter Hilfstransporte erhalten. Wie vom israelischen Koordinationsbüro für Regierungsaktivitäten in den Territorien (Cogat) mitgeteilt, erreichten am Mittwoch insgesamt 270 Lastwagenladungen den umkämpften Küstenstreifen. Diese Lieferungen stehen nun unter der Verwaltung der Vereinten Nationen und warten darauf, an die notleidende Bevölkerung verteilt zu werden. Insbesondere die Kooperationen zwischen Organisationen der UN und anderen humanitären Gruppen zeigen eine verstärkte Anstrengung zur Versorgung der Betroffenen.
Darüber hinaus wurden an jenem Mittwoch bereits über 200 Lastwagenladungen von UN-Agenturen und weiteren Hilfsorganisationen übernommen und erfolgreich verteilt. Ergänzend verstärken zwei Tankfahrzeuge mit Treibstoff die Versorgung mit Energie, um so lebenswichtige Infrastrukturen am Laufen zu halten. Besonders bemerkenswert sind die 32 Paletten mit Lebensmitteln, die unter intensiver Kooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Jordanien abgeworfen wurden.
Erst kürzlich hatte Israel die Türen für großflächigere Hilfslieferungen geöffnet. Seitdem erreichen den Gazastreifen durchschnittlich 200 Lastwagen pro Tag, eine erhebliche Steigerung. Dennoch, so die Warnung der UN, reicht diese Menge noch nicht aus, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken, die weiterhin von internationaler Seite als kritisch und potenziell von einer Hungersnot bedroht angesehen wird.

