Hoffnungsschimmer für den Ölmarkt: Preise im Aufwind
Die Ölpreise haben am Dienstag leichte Zuwächse verbucht und damit die positive Entwicklung des Vortages fortgesetzt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kletterte um 56 Cent und notierte zuletzt bei 67,60 US-Dollar. Auch die US-amerikanische Sorte WTI konnte zulegen und stieg um 60 Cent auf 65,89 Dollar für die Juli-Lieferung.
Der jüngste Anstieg der Ölpreise wird begünstigt durch optimistische Signale im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. Laut Berichten aus chinesischen Staatsmedien befinden sich Vertreter beider Wirtschaftsmächte weiterhin in Verhandlungen, um den Konflikt zu lösen. Diese Informationen stützen sich auf Meldungen aus einem Social-Media-Konto des chinesischen Staatsfernsehens.
Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich positiv und teilte in Washington mit, die USA stünden in guten Verhandlungen mit China: "Ich bekomme nur gute Berichte", so Trump. Der Handelskonflikt hatte im Laufe des Jahres immer wieder die Furcht vor einem Abschwung der globalen Wirtschaft geschürt, was die Ölpreise stark unter Druck setzte. Anfang Mai fiel der Brent-Preis kurzfristig unter die 50-Dollar-Marke, erholte sich jedoch seitdem spürbar.

