Hoffnung im transatlantischen Zollkonflikt: Einigung in Sicht
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zeigt sich optimistisch hinsichtlich einer möglichen Beilegung des Zollstreits zwischen den USA und der Europäischen Union. Im Gespräch mit dem ARD-'Bericht aus Berlin' erklärte der SPD-Politiker seine vorsichtige Zuversicht, dass eine Einigung in Reichweite sei. Aktuell befänden sich die Verhandlungen in einer kritischen Phase, und eine beidseitig akzeptable Lösung liege ebenso im Interesse der USA.
Klingbeil machte deutlich, dass die USA ein Interesse daran haben sollten, kooperativ mit Europa zusammenzuarbeiten. Präsident Donald Trump hatte im Zuge dessen die EU zuletzt mit Strafzölen in Höhe von 50 Prozent auf europäische Importe ab 1. Juni bedroht. Ob diese Androhungen umgesetzt werden, bleibt jedoch fraglich, da Trump in der Vergangenheit häufig von angekündigten Zollmaßnahmen abgerückt ist.
Der EU-Handelskommissar Maros Sefcovic unterstrich nach Gesprächen mit amerikanischen Vertretern die Entschlossenheit der EU, einen Deal zu erreichen, der im Interesse beider Seiten liegt. Nun gilt es, schnell zu handeln, um Unruhe an den Märkten zu vermeiden.

