Hoffnung auf Beilegung im transatlantischen Zollstreit wächst
Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich optimistisch, dass bis Anfang Juli eine Einigung im langwierigen Zollkonflikt mit den Vereinigten Staaten erzielt werden könnte. In einer engagierten Regierungserklärung im Bundestag stellte Merz klar, dass die Europäische Union bereit sei, ihre Interessen vehement zu verteidigen, sollte eine solche Einigung nicht zustande kommen.
Dabei betonte er, dass eine Vielzahl von Strategien zur Verfügung stehe, um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein. Merz vermittelte zudem einen positiven Eindruck seiner Gespräche mit US-Präsident Donald Trump und äußerte, dass auch auf amerikanischer Seite ein ernsthaftes Interesse an einer wirtschaftlichen Kooperation mit Europa, insbesondere mit Deutschland, bestehe.
Die potenziellen Nachteile von Zöllen, die beiden Seiten Schaden zufügen könnten, seien offenkundig, meinte der Kanzler. Somit sei es von entscheidender Bedeutung, dass der Handelskonflikt nicht weiter eskaliere und eine für alle Beteiligten vorteilhafte Lösung gefunden werde.

