Helvetia Gruppe wächst und steigert ihren Gewinn

02. September 2013, 08:06 Uhr · Quelle: Pressebox
(pressebox) St.Gallen, 02.09.2013 - Im ersten Halbjahr steigerte die Helvetia Gruppe ihr Geschäftsvolumen um 4.7 Prozent auf CHF 4'775.0 Mio. Mit einem Gewinn von CHF 179.4 Mio. übertrifft die Helvetia das Vorjahresergebnis um 13.4 Prozent. Das überzeugende Halbjahresergebnis unterstreicht die solide Entwicklung der Gruppe im nach wie vor sehr anspruchsvollen ökonomischen Umfeld. Dank gut diversifiziertem Geschäftsportfolio und solider Kapitalisierung wird die Helvetia ihre Wachstumsstrategie konsequent weiterführen.

Die wichtigsten Kennzahlen für das erste Halbjahr 2013 im Überblick:

- Geschäftsvolumen: CHF 4'775.0 Mio. (1. Halbjahr 2012: CHF 4'527.9 Mio.; + 4.7 Prozent in Originalwährung)

- Ergebnis nach Steuern: CHF 179.4 Mio. (1. Halbjahr 2012: CHF 158.2 Mio.; + 13.4 Prozent[1])

- Solvenz I: 210 Prozent (31.12.2012: 227 Prozent[1])

- Rating-Upgrade Standard and Poor's: «A» (Vorjahr: «A-»)

- Weitere Kennzahlen finden Sie im Anhang

Die Helvetia vermochte ihr gutes Wachstum in Originalwährung von 4.7 Prozent (in CHF 5.5 Prozent) mit einem Gewinnanstieg um 13.4 Prozent zu kombinieren. Dazu beigetragen haben insbesondere das gut diversifizierte Portfolio und die solide Kapitalausstattung. Der Periodengewinn von CHF 179.4 Mio. unterstreicht die positive Entwicklung. Während sich der Heimmarkt Schweiz mit einem Ergebnis von CHF 111.2 Mio. (plus 7.4 Prozent) unverändert solide zeigt, vermögen auch die Auslandsmärkte im herausfordernden Umfeld in Europa zu überzeugen. Das Geschäftsportfolio hat sich im ersten Semester 2013 erneut bewährt, so dass die Helvetia sowohl im Leben- als auch im Nicht-Lebengeschäft robuste versicherungstechnische Resultate erwirtschaftete. Im Nicht-Lebengeschäft liegt die Combined Ratio mit 94.9 Prozent (Vorjahr: 93.7 Prozent[2]) in der Bandbreite der definierten Gruppen-Zielsetzung von 94 bis 96 Prozent liegt. Gründe für den Anstieg gegenüber dem Vorjahr sind ein höherer Kostensatz durch Akquisitionen sowie vorübergehende Volumeneinbussen durch Portfolio-Optimierungen in wichtigen Ländermärkten. Der Schadensatz konnte trotz einer höheren Belastung durch Naturereig-nisse auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Neugeschäftsmarge im Lebengeschäft liegt bei 1.4 Prozent (Vorjahr: 0.9 Prozent) und damit im anvisierten Zielkorridor.

Gute Geschäftsentwicklung

Zu verdanken ist der Anstieg des Geschäftsvolumens um 4.7 Prozent auf CHF 4'775.0 Mio. vor allem Wachstumsimpulsen aus dem Lebengeschäft der Ländermärkte Schweiz, Deutschland und Österreich. Alle diese Märkte verzeichneten ein erfreuliches Wachstum, zum Teil deutlich über dem Markt. Nur in Italien wurde ein rückläufiges Geschäftsvolumen realisiert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das im Januar 2013 erneuerte, leicht modifizierte Vertriebsabkommen mit der Banco di Desio zurückzuführen. Hier ist unsere Strategie längerfristig darauf ausgerichtet, mit einem ausgewogeneren Produktemix die Profitabilität zu steigern und das Exposure in italienische Staatsanleihen noch aktiver zu steuern. Im Nicht-Lebensegment sticht das Wachstum im Transportversicherungs-Sektor hervor - als Folge der Übernahme des Portfolios von Gan Eurocourtage in Frankreich, einer Tochter der Groupama SA. Dieses wurde erstmals für ein ganzes Semester konsolidiert. Während die Helvetia in der Schweiz und in Österreich die Bruttoprämieneinnahmen im Nicht-Lebengeschäft steigern konnte, waren diese in den südeuropäischen Märkten Italien und Spanien rezessionsbedingt rückläufig. Als Massnahme zur Ergebnisverbesserung verzichtete die Helvetia in Deutschland und Italien bewusst auf wenig profitables Geschäft und reduzierte das Geschäftsvolumen planmässig. Insbesondere in Deutschland hat das im Jahre 2012 aufgesetzte Programm zur Risikoreduzierung und Stärkung der Ertragskraft bereits Wirkung gezeigt.

Erfreuliches Anlageergebnis und solide Kapitalausstattung

Auch im ersten Halbjahr 2013 wurden die Finanzmärkte durch die Eurokrise und das Tiefzinsumfeld geprägt. Von der offensiven Geldpolitik der Notenbanken profitierten insbesondere die Aktienmärkte. Die Helvetia realisierte dank ihrer bewährten Anlagestrategie ein erfreuliches Ergebnis auf Finanzanlagen und Liegenschaften in der Höhe von CHF 599.5 Mio. (Vorjahr CHF 543.2 Mio.). Das höhere Anlagevolumen - und damit die gesteigerten laufenden Erträge - kompensierten die leicht rückläufige direkte Rendite von annualisierten 2.8 Prozent (Vorjahr 2.9 Prozent), welche sich aus dem anhaltenden Tiefzinsumfeld ergab. Die Helvetia verfügt weiterhin über eine ausgezeichnete Kapitalausstattung mit einer Solvenz-I-Quote von 210 Prozent und einer Quote zwischen 150 bis 200 Prozent gemäss dem neueren Swiss Solvency Test. Die Rating-Agentur Standard and Poor's (S&P) erhöhte am 2. Mai 2013 ihr Rating der Helvetia Gruppe von «A-» auf «A». S&P würdigte damit die nachhaltige Ertragslage, eine verbesserte Wettbewerbsposition und die starke Kapitalisierung der Helvetia. Die Erhöhung dieses Ratings reflektiert die Ausrichtung, langfristig profitabel zu wachsen bei gleichzeitigem Fokus auf eine solide Kapitalausstattung.

Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, kommentiert: «Helvetia konnte einmal mehr profitabel wachsen und sowohl das Prämienaufkommen wie auch den Gewinn weiter steigern. Wir sind zuversichtlich, dass wir für die Zukunft erfolgreich aufgestellt sind und die Wettbewerbsposition in unseren Märkten weiter stärken werden.

Anmerkungen

- Heute findet um 9.00 Uhr ein Conference Call für Medienschaffende in deutscher Sprache bzw. um 11.30 Uhr ein Conference Call für Analysten in englischer Sprache statt.

- Der Conference Call (englisch) kann im Internet unter www.helvetia.com mitverfolgt werden (Audio). Ab ca. 16.00 Uhr steht unter www.helvetia.com ein Replay zur Verfügung.

- Der Aktionärsbrief inklusive Halbjahresbericht sowie der Foliensatz zur Medien- und Analystenkonferenz sind ab sofort im Internet unter www.helvetia.com/infokit-hj abrufbar.

- Die wichtigsten Kennzahlen finden Sie im Factsheet im Anhang.

Haftungsausschluss bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen

Dieses Dokument wurde von der Helvetia Gruppe erstellt und darf vom Empfänger ohne die Zustimmung der Helvetia Gruppe weder kopiert noch abgeändert, angeboten, verkauft oder sonstwie an Drittpersonen abgegeben werden. Es wurden alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass die hier dargelegten Sachverhalte richtig und alle hier enthaltenen Meinungen fair und angemessen sind. Informationen und Zahlenangaben aus externen Quellen dürfen nicht als von der Helvetia Gruppe für richtig befunden oder bestätigt verstanden werden. Weder die Helvetia Gruppe als solche noch ihre Organe, leitenden Angestellten, Mitarbeiter und Berater oder sonstige Personen haften für Verluste, die mittelbar oder unmittelbar aus der Nutzung dieser Informationen erwachsen. Die in diesem Dokument dargelegten Fakten und Informationen sind möglichst aktuell, können sich aber in der Zukunft ändern. Sowohl die Helvetia Gruppe als solche als auch ihre Organe, leitenden Angestellten, Mitarbeiter und Berater oder sonstige Personen lehnen jede ausdrückliche oder implizite Haftung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ab.

Dieses Dokument kann Prognosen oder andere zukunftsgerichtete Aussagen im Zusammenhang mit der Helvetia Gruppe enthalten, die naturgemäss mit allgemeinen wie auch spezifischen Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, und es besteht die Gefahr, dass sich die Prognosen, Voraussagen, Pläne und anderen expliziten oder impliziten Inhalte zukunftsgerichteter Aussagen als unzutreffend herausstellen. Wir machen darauf aufmerksam, dass eine Reihe wichtiger Faktoren dazu beitragen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse in hohem Masse von den Plänen, Zielsetzungen, Erwartungen, Schätzungen und Absichten, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck kommen, abweichen. Zu diesen Faktoren gehören: (1) Änderungen der allgemeinen Wirtschaftslage namentlich auf den Märkten, auf denen wir tätig sind, (2) Entwicklung der Finanzmärkte, (3) Zinssatzänderungen, (4) Wechselkursfluktuationen, (5) Änderungen der Gesetze und Verordnungen einschliesslich der Rechnungslegungsgrundsätze und Bilanzierungspraktiken, (6) Risiken in Verbindung mit der Umsetzung unserer Geschäftsstrategien, (7) Häufigkeit, Umfang und allgemeine Entwicklung der Versicherungsfälle, (8) Sterblichkeits- und Morbiditätsrate sowie (9) Erneuerungs- und Verfallsraten von Policen. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die vorstehende Liste wichtiger Faktoren nicht vollständig ist. Bei der Bewertung zukunftsgerichteter Aussagen sollten Sie daher die genannten Faktoren und andere Ungewissheiten sorgfältig prüfen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen gründen auf Informationen, die der Helvetia Gruppe am Tag ihrer Veröffentlichung zur Verfügung standen; die Helvetia Gruppe ist nur dann zur Aktualisierung dieser Aussagen verpflichtet, wenn die geltenden Gesetze dies verlangen.

Zweck dieses Dokuments ist es, die Aktionäre der Helvetia Gruppe und die Öffentlichkeit über die Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2013 zu informieren. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Umtausch, Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren, noch einen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652 a des Schweizerischen Obligationenrechts oder einen Kotierungsprospekt gemäss dem Kotierungsreglement der SIX Swiss Exchange dar. Nimmt die Helvetia Gruppe in Zukunft eine oder mehrere Kapitalerhöhungen vor, sollten die Anleger ihre Entscheidung zum Kauf oder zur Zeichnung neuer Aktien oder sonstiger Wertpapiere ausschliesslich auf der Grundlage des massgeblichen Emissionsprospekts treffen. Dieses Dokument ist ebenfalls in englischer, französischer und italienischer Sprache erhältlich. Verbindlich ist die deutsche Fassung.

[1] Die Angaben zum ersten Halbjahr 2012 wurden nach Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst.

[2] Kostensatz bzw. Combined Ratio des Vorjahres restated aufgrund des geänderten IAS 19 sowie angepasst infolge revidierter Strukturkostenallokation.
Finanzen / Bilanzen
[pressebox.de] · 02.09.2013 · 08:06 Uhr
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