Helsing dementiert Börsengangsgerüchte: Die Unabhängigkeit bleibt im Fokus
Das auf die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz spezialisierten Rüstungsunternehmen Helsing hat jüngste Spekulationen über einen bevorstehenden Börsengang vehement zurückgewiesen. "Derartige Gerüchte und Spekulationen sind komplett unzutreffend", erklärte Mitgründer Torsten Reil auf einer Pressekonferenz in München und stellte klar: "Wir planen im Moment keinen Börsengang." Die Frage eines Verkaufs oder einer breiteren Veräußerung des Unternehmens stehe nicht zur Debatte, da die Unabhängigkeit ein entscheidendes Element der Unternehmensphilosophie sei.
Helsing erlangte unter anderem durch die Entwicklung der Kamikaze-Drohne HX-2 Aufmerksamkeit, welche bereits von der Ukraine genutzt wird und deren Test bei der Bundeswehr bevorsteht. Die Drohne ist mit fortschrittlichen KI-Technologien ausgestattet, um engagiert Sprengladungen ins Ziel zu lenken und gleichzeitig resistent gegen Störungen zu sein. Kürzlich präsentierte das Unternehmen zudem ein innovatives Unterwassersystem sowie eine KI-Anwendung zur Steuerung von Kampfflugzeugen in komplexen Luftszenarien.
In einem Marktumfeld, in dem Drohnenhersteller hoch im Kurs stehen und Investoren erhebliche Wachstumschancen in der Branche erkennen, sicherte sich Helsing kürzlich eine beeindruckende Finanzierungsrunde. Mit rund 600 Millionen Euro von vornehmlich europäischen Investoren unterstreicht Helsing seinen Anspruch, als europäisches Vorzeigeunternehmen in Erscheinung zu treten.

