Heftiger Sturm „Nils“ wütet in Südwesteuropa: Alarmstufen ausgelöst
Ein schwerer Sturm mit Namen „Nils“ hat Südwesteuropa im Griff und große Verwüstung angerichtet. In Frankreich forderte der Sturm ein Menschenleben, als ein Lastwagenfahrer im Südwesten durch herabstürzende Äste tödlich verletzt wurde. Zudem wurden rund 850.000 Haushalte im Süden Frankreichs von der Stromversorgung abgeschnitten, wie Energieversorger Enedis meldete. Die bei Urlaubern beliebte spanische Insel Mallorca verzeichnete ebenfalls heftige Orkanböen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde fegte der Sturm über das Land, führte zur höchsten Unwetterwarnstufe Rot in fünf französischen Départements und sorgte für den Ausfall von Zügen und Störungen im Straßenverkehr. Météo France bezeichnete den Sturm als besonders kraftvoll und selten.
Aber auch in Katalonien, Spanien, wurden extreme Windverhältnisse gemeldet. Behörden in Barcelona erhöhten die Alarmstufe Rot und schlossen vorsorglich Schulen. Ein Mensch wurde schwer verletzt, als Bäume umfielen, und diverse Bahn- und Straßenverbindungen waren zeitweise blockiert. In den bergigen Regionen Mallorcas erreichte der Wind Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, jedoch wurden bisher keine größeren Schäden oder Opfer gemeldet, so der Wetterdienst Aemet.

