Handelsstreit: USA kündigen umfassende Zölle an
Die neuesten Ankündigungen aus der US-amerikanischen Politik deuten auf umfangreiche Handelsmaßnahmen hin, die die internationalen Handelsbeziehungen nachhaltig beeinflussen könnten. Präsident Donald Trump hat bekräftigt, dass die geplanten Zölle gegen zahlreiche Nationen gerichtet sein werden, ohne dabei Ausnahmen zu machen. "Unsere Startlinie beinhaltet alle Länder", erklärte er, während er in der Air Force One unterwegs war. Der Präsident betonte, dass keine Nation von den Maßnahmen verschont bleiben werde.
Unterdessen hat die Ankündigung eines möglichen Handelskrieges bereits spürbare Auswirkungen auf die asiatischen Märkte gezeigt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verzeichnete einen Rückgang von 4 Prozent. Ähnlich lief es für den Hang-Seng-Index in Hongkong, der um 1,7 Prozent nachgab, während der CSI-300-Index, der die maßgeblichen Festlandaktien Chinas umfasst, um etwa ein Prozent fiel.
Das Weiße Haus plant, sich insbesondere auf die Nationen zu konzentrieren, mit denen die USA die größten Handelsungleichgewichte haben. Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Präsidenten, bestätigte dem Sender Fox Business, dass etwa 10 bis 15 Staaten von besonderem Interesse seien. Gleichzeitig plant Präsident Trump für den kommenden Mittwoch die Präsentation eines umfassenden Zollpakets, das er als "Befreiungstag" für die USA benannt hat.
Zudem hat Präsident Trump angedroht, Autoimporte mit einem zusätzlichen Zoll von 25 Prozent zu belegen. Einem NBC-Bericht zufolge könnten ähnliche Maßnahmen gegen Importeure russischen Öls ergriffen werden. Auch hier sind Strafzölle in Höhe von 25 Prozent im Gespräch, die kurzfristig eingeführt werden könnten, um den Druck im globalen Handelsgefüge weiter zu erhöhen.

