Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet die Märkte
Die internationalen Aktienmärkte haben am Freitag infolge wachsender Sorgen über eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Der Dow Jones Industrial, der führende US-Aktienindex, wanderte in die Verlustzone und verzeichnete zuletzt einen Rückgang von 0,4 Prozent. Auch an den europäischen Börsen zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Sowohl der Dax als auch der EuroStoxx 50 weiteten ihre Verluste im Tagesverlauf erheblich aus und standen zuletzt mit über einem Prozent im Minus.
US-Präsident Donald Trump sorgt unterdessen für Unsicherheit, indem er ein geplantes Treffen mit Chinas Präsidenten Xi Jinping infrage stellte. Ursprünglich sollten beide Staatsoberhäupter im Rahmen des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft in Südkorea aufeinandertreffen. Jedoch sah Trump, eigenen Aussagen zufolge, aufgrund des anhaltenden Handelskonflikts keinen Anlass mehr für ein solches Treffen. Seine Bemerkungen auf Truth Social, einer von ihm stark frequentierten Plattform, spiegelten diese Ansicht wider.
Darüber hinaus fand Trumps Kritik an Chinas jüngster Verschärfung der Exportbeschränkungen bei seltenen Erden ebenfalls Gehör. Er drohte, die Zölle auf chinesische Waren drastisch zu erhöhen, was die Märkte zusätzlich verunsicherte und die Verluste an den Börsen verstärkte.

