Hamas und Vermittler: Beratungen über Waffenruhe im Gaza-Konflikt
Die Hamas führt derzeit intensive Gespräche mit anderen palästinensischen Gruppierungen, um über einen neu vorgeschlagenen Waffenstillstand zu beraten. Ziel ist es, die anhaltende Gewalt zu beenden und humanitären Zugang zu sichern. Laut einer Mitteilung der Hamas plant die Organisation, nach Abschluss der Konsultationen eine finale Entscheidung zu treffen und diese öffentlich bekannt zu machen. In der Medienlandschaft wird berichtet, dass die Hamas positiv auf diesen Vorschlag reagiert. Allerdings fordert sie Garantien für eine langfristige Friedenslösung, wie von der Zeitung "Asharq Al-Awsat" zitiert wird.
Parallel dazu berät das israelische Sicherheitskabinett über die Modalitäten einer möglichen Feuerpause. Vermittler aus den USA, Ägypten und Katar haben eine 60-tägige Waffenruhe vorgeschlagen, die bereits von Israel unter bestimmten Bedingungen akzeptiert wurde, so Donald Trump. Auch die Hamas betont, den Vorschlag ernsthaft zu prüfen. Die exakten Konditionen dieser Initiative sind noch nicht transparent, doch es wird von einem Austausch von Geiseln und Leichnamen im Gegenzug für palästinensische Gefangene in Israel berichtet.
Nach offiziellen Angaben befinden sich noch zahlreiche Geiseln im Gazastreifen, von denen mindestens 20 am Leben sind. Diese sollen schrittweise über die nächsten 60 Tage freigelassen werden. Der aktuelle Konflikt wurde durch einen Angriff islamistischer Gruppen auf Israel im Oktober 2023 ausgelöst, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen oder als Geiseln genommen wurden. Auf palästinensischer Seite werden, laut schwer überprüfbaren Zahlen der dortigen Behörden, ebenfalls viele Todesopfer beklagt.
Inmitten dieser angespannten Phase hat US-Präsident Trump den saudi-arabischen Verteidigungsminister Chalid bin Salman zu einem Gespräch im Weißen Haus empfangen, um Optionen zur Deeskalation der Lage in der Region zu erörtern. Der Iran signalisiert derweil Offenheit für diplomatische Gespräche über sein Nuklearprogramm, so ein Ministeriumssprecher gegenüber Sky News.
Die Luftfahrt im Iran erholt sich allmählich: Nach einer einwöchigen Waffenruhe haben Teherans Hauptstadtflughäfen ihren Betrieb wieder aufgenommen. Auch in anderen Teilen des Landes, wie Maschhad, werden Flüge schrittweise wieder zugelassen, während einige Flughäfen noch inaktiv bleiben.

