Hackerangriff auf Medienriese: SWMH bleibt in der Spur
Ein gezielter Angriff auf die IT-Infrastruktur der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), der Dachgesellschaft der renommierten 'Süddeutschen Zeitung', sorgt derzeit für Aufsehen. Einem Bericht zufolge konnten sich unbefugte Dritte kurzzeitig Zugang zum Netzwerk des Unternehmens verschaffen, woraufhin von einem 'kritischen IT-Sicherheitsvorfall' die Rede war. Die SWMH hat inzwischen Maßnahmen ergriffen und steht in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Trotz des Angriffs bleibt der Betrieb der Online- und Printmedien des Konzerns, zu dem auch namhafte Publikationen wie die 'Stuttgarter Zeitung' und die 'Stuttgarter Nachrichten' gehören, unbeeinträchtigt. Alle Erzeugnisse erscheinen weiterhin nach Plan. Für die Mitarbeiter wurden alternative Arbeitsmethoden eingeführt, um die Auswirkungen des Vorfalls zu dämpfen.
Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen werden Arbeitswege umgeleitet, was jedoch zu einem erhöhten Aufwand für die Mitarbeitenden führt, wie ein Unternehmenssprecher erläuterte. Dabei wird unter anderem der Internetzugang auf Umwegen bereitgestellt. Partner und externe Dienstleister der SWMH seien allerdings nicht zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen verpflichtet, da keine Risiken für deren Systeme bestehen. Erste Anzeichen ungewöhnlicher Aktivitäten wurden bereits zum Wochenende konstatiert.

