Gucci-Mitarbeiter in Italien drohen mit Arbeitskampf
Die Belegschaft von Gucci in Italien steht vor einer möglichen Streikwelle. Rund 1.000 Angestellte aus dem Einzelhandel und der Logistik im gesamten Land haben den sogenannten 'stato di agitazione' erklärt. Dieser Arbeitskampfzustand kann nach italienischem Recht in tatsächliche Streiks münden.
Anlass für die Zuspitzung ist ein Streit um ein bedeutendes Sozialpaket, das 2022 in einem Zusatzvertrag vereinbart wurde. Diese Leistungen waren ursprünglich bis Ende 2024 garantiert. Die betroffenen Gewerkschaften Filcams Cgil, Fisascat Cisl und Uiltucs berichten, dass die Unternehmensleitung mehrfach zugesagt habe, die Zahlungen auch ins Jahr 2025 zu verlängern. Nun sieht es jedoch so aus, als ob das Modehaus von diesen Zusagen abrücken möchte.
Sollte keine Einigung gefunden werden, könnte die Situation durchaus die Servicequalität und die Logistik von Gucci in Italien beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, ob das Luxusunternehmen für eine schnelle Lösung des Konflikts sorgt, um den drohenden Schaden abzuwenden.

